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Apple muss noch mehr Stores schließen

10.07.2020 | 11:17 Uhr | Peter Müller

Apple liefert gute Indikatoren für den Verlauf der zweiten Covid19-Welle in den USA. Elf weitere Läden machen dicht.

Die USA zählten gestern 65.000 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2, die Ignoranz der Politik lässt den Virus eine zweite Welle über das Land rollen. Immerhin handeln manche Gouverneure vernünftig und verantwortungsvoll, ebenso Unternehmen wie Apple, das mehr und mehr seiner Stores wieder schließt . Zuletzt waren vor allem Niederlassungen in denen von republikanischen Gouverneuren regierten Bundesstaaten Florida und Texas betroffen, nun muss Apple weitere elf Läden in Südkalifornien, Ohio, Maryland und Tennessee bis auf weiteres dicht machen.

Apple bietet gewissermaßen Indikatoren für den Verlauf der zweiten Welle, Ölhändler waren zwar enttäuscht von Apples Mobility Trends , die als Prognosetool für den Ölpreis vor allem deshalb nicht taugten, weil sie Suchanfragen darstellten und nicht die tatsächlichen Bewegungen mit Öl getriebenen Fahrzeugen. Dennoch lässt sich aus Apples Maßnahmen und Daten gut lesen, wie sich Sars-CoV-2 in den USA wieder ausbreitet. So hat etwa der Sender CNN eine interaktive Karte erstellt, die die Apples Stores im Lande zeigt und ob sie geöffnet sind oder wieder geschlossen.

Apple hatte von Mitte März bis Juni all seine Läden geschlossen gehalten, auf vorsichtige Öffnungen mussten wieder Schließungen folgen, vor allem in den stark von der zweiten Welle betroffenen Staaten Florida, Texas oder Arizona. Und in den Mobility Trends ist jetzt wieder zu sehen, wie Amerika verstärkt zu Hause bleiben will.

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