2232046

Apple muss sparen: Macbook Pro ohne optischen Ausgang

03.11.2016 | 11:38 Uhr |

Die neuen Macbook Pro mit 13- und 15-Zoll-Display besitzen nur noch einen analogen Kopfhörerausgang ohne Unterstützung für einen digitalen Ausgang.

Was viele gar nicht wissen: Bisher hatten so gut wie alle Macs einen Kopfhörerausgang, der gleichzeitig auch ein digitaler Ausgang war. Statt einem herkömmlichen analogen Klinkenstecker konnte man ein identisch aussehendes aber digitales Kabel anschließen. Passende Kabel (Toslink auf Mini Tosklink) gibt es für wenige Euro. Der im Systemprofiler als S/PDIF Optischer digitaler Audioausgang bezeichnete Ausgang  ermöglichte den digitalen Anschluss eines älteren Macbook oder Mac Mini an eine hochwertige Stereoanlage oder anderes Geräte mit digitalem Eingang – mit bestem Klang, bis zu 192 KHz und Surround-Unterstützung.

Die neuen Macbook Pro mit 13 und 15-Zoll besitzen allerdings nur noch einen analogen Kopfhörerausgang, ohne diese Zweitfunktion. Laut einer Nachfrage von Appleinsider hat Apple diese Anschlussmöglichkeit gestrichen, da kaum ein Anwender sie benutzt hätte. Für den Anschluss von hochwertigen Audio-Geräten würde der USB-C Anschluss zur Verfügung stehen. Für diesen gäbe es bereits eine Vielzahl professioneller Peripherie, oder diese würden bald erscheinen.

Auch beim Apple TV 4 hatte Apple den optischen Ausgang bereits gestrichen, die Vormodelle konnten darüber an eine hochwertige Anlage angeschlossen werden. Beim Apple TV dient allerdings der HDMI-Anschluss als Ersatz.

Unsere Meinung

Will man einen Mac als Mediencenter nutzen oder an einen Abhörmonitor anschließen, ist ein optischer Ausgang nach unserer Meinung eine wertvolle Fähigkeit. Schade, dass Apple diese Funktion gestrichen hat. Auch wenn nur wenige Profis diese Funktion genutzt haben, diese schätzten sie wohl umso mehr.

Fünf Gründe für das Macbook Pro 2016

Fünf Gründe gegen das Macbook Pro 2016

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

2232046