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Apple schickt erstes Macbook mit Touchbar aufs Abstellgleis

12.07.2022 | 17:45 Uhr |

Apple verabschiedet sich allmählich von einem der umstrittensten Features der letzten Jahre.

Wenige Features haben die Apple-Community in den letzten Jahren stärker gespaltet als die Touchbar. Nachdem Apple mit der Vorstellung des 14- und 16-Zoll Macbook Pro im Herbst 2021 selbst begonnen hat, sich davon zu distanzieren, da es den langen, schmalen Touchscreen wieder durch echte, taktile F-Tasten ersetzt hat, zugunsten derer er ursprünglich eingeführt worden ist.

Dieser lange, stille Abschied geht diese Woche in die nächste Runde, denn  Macrumors berichtet , dass Apple die ersten Macbooks mit Touchbar, die 2016 eingeführt und 2017 wieder aus dem Verkauf genommen worden sind, als „vintage“ einstuft. Dabei ist diese Klassifizierung nichts Ungewöhnliches und betrifft jedes Apple-Gerät fünf Jahre, nachdem es vom Markt genommen worden ist. Bis 2018 bedeutete das, dass zertifizierte Apple-Dienstleister diese Geräte nicht mehr reparieren durften. Dieses Label wurde zwar beibehalten, die Reparaturfristen jedoch um zwei Jahre verlängert, sofern die Ersatzteillager es zulassen.

Neben den ersten Macbook Pro mit Touchbar stuft Apple laut Macrumors auch weitere Geräte als vintage ein. Dazu gehören:

  • Macbook Air (13 Zoll, Anfang 2015)

  • Macbook (12 Zoll, Anfang 2016)

  • iMac (21,5 Zoll, Ende 2015)

  • iMac (27 Zoll, Retina 5K, Ende 2015)

  • iPad Pro (9,7 Zoll, Wi-Fi)

  • iPad Pro (9,7 Zoll, Wi-Fi + Cellular)

Wer die Touchbar noch ein paar Jährchen benutzen und notfalls von offizieller Hand reparieren lassen will, sollte am ehestem zum neuen 13-Zoll Macbook Pro M2 greifen. Dieses ist erst vor wenigen Wochen in den Handel gekommen und hat dementsprechend noch die längste Lebenszeit vor sich. Über die Touchbar hinaus gibt es unserer Meinung und der unserer Kollegen der Macworld aber keine triftigen Gründe, sich dafür zu entscheiden .

Aus dem Nachruf zur Touchbar außerdem:

Macwelt Marktplatz

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