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Apple stellt wohl ein iPhone-Kamera-Projekt ein

27.06.2019 | 10:45 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Eine kleine britische Firma namens Nanoco hat anscheinend an den Quantum-Dot-Displays für die kommenden iPhones gearbeitet.

Verzögert: Apple hat offenbar ein Projekt mit dem britischen Unternehmen Nanoco eingestellt, das sich um Quantum-Dot-Technologie dreht. Diese spielt für 4K-Displays und Kameras eine bedeutende Rolle und soll OLED ergänzen oder gar ablösen. Schon für 2019 plant Apple angeblich bedeutende Änderungen bei der Kameratechnologie der iPhones, mit Quantum Dot wird das dann aber noch nichts zu tun haben. Nanoco hatte eine Kooperation mit Apple nie bestätigt, nur von einem börsennotierten Großkunden aus den USA gesprochen.

Samsung kann bereits erste Displays herstellen , die die Quantum-Dot-Technologie verwenden. Solche Displays sind etwas billiger in der Herstellung als OLED-Bildschirme, bieten jedoch fast die gleichen Bildspezifikationen: 4K-Auflösung, Helligkeit von 1.000 cd/m2 und High-Dynamic-Range-Fähigkeit. Auch Kamerasensoren können auf der Quantum-Dot-Technologie basieren , somit sind Bilder in der Terapixel-Größe möglich. Solche Sensoren sind deutlich effizienter, wenn es um Lichtumwandlung geht und erlauben so deutlich kleinere Ausmaße als aktuell verwendete CMOS- oder CCD-Sensoren. Somit sind mit dem Smartphone Bilder in Spiegelreflex-Qualität möglich, womöglich könnten auch hässliche Kamera-Buckel verschwinden.

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