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Apple weist meisten Corona-Apps ab

06.03.2020 | 10:07 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Apple hat seine Richtlinien im App Store in Bezug auf die Gesundheits- und Finanz-Apps nochmals verschärft.

Laut CNBC lässt Apple Apps, die Informationen über die Ausbreitung des Coronavirus und der Lungenkrankheit Covid-19 geben, nur noch von anerkannten Institutionen wie Gesundheitsbehörden oder Krankenhäusern in den App Store. Vier unabhängige Entwickler melden, ihre Apps würden es nicht durch die Überprüfung schaffen. Dabei würden sie die Daten für ihre Apps auch nur von der Weltgesundheitsorganisation WHO beziehen. In allen Ablehnungen würde Apple klar stellen, derartige Apps aber nur von anerkannten Institutionen zu akzeptieren.

Apple hat hierzu auch seine Richtlinien für App-Entwickler aktualisiert. Im Paragraf fünf , der sich auf diverse Rechtsfragen bezieht, beschränkt Apple den Entwicklern den Zugang zum App Store. Vor allem in hochsensitiven Bereichen, die stark reguliert sind, – Apple führt hier als Bespiele Finanzbranche und Gesundheitswesen an, – dürfen die Apps nur von renommierten Institutionen entwickelt werden, nicht von einem einzelnen Entwickler (5.1.1.ix).

Diese Maßnahmen zeigen ihre Wirkung: Bei der Suche nach einer Corona-App ist der Top-Treffer eine Karten-App mit Corona-Verbreitung von der US-Amerikanischen Medizinfirma Healthlynked. Weitere Treffer sind Spiele- und Reise-Apps, die mit dem Corona-Virus nichts zu tun haben.

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