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Apple wird iOS 14 anders testen, um Bugs zu vermeiden

22.11.2019 | 10:59 Uhr | Peter Müller,

Auf einer Sitzung in Cupertino haben die Entwickler ein anderes Test-Verfahren eingeführt, damit iOS 14 stabiler als iOS 13 wird.

Kaum hat eine neue Systemversion so viele Updates für notwendige Korrekturen nach sich gezogen wie iOS 13 – zumindest bei Apple. Laut eines Berichts von Mark Gurman für Bloomberg soll das nun besser werden. Auf dem Kickoff-Meeting für iOS 14 habe Software-Chef Craig Federighi neue Maßnahmen vorgestellt – neu zumindest für Apple. Flags in der Software sollen verhindern, dass fehlerhafte oder noch nicht fertig entwickelte Features zur Auslieferung kommen. 

An "Daily Builds" halte man fest, aber die geflaggten Bestandteile sind ab Werk deaktiviert – Entwickler können sie aber bewusst einschalten, um sie in Beta-Test zu überprüfen. Eben diese "Daily Builds", also täglich neue Software-Versionen mit möglichst vielen neuen Funktionen, haben dazu geführt, dass Apple keinen Überblick mehr hatte, im welchen Zustand das iOS ist und welche Features stabil laufen, welche aber nicht.

Apples Entwickler haben demnach bereits auf der WWDC im Juni dieses Jahres eingesehen, dass  iOS 13 zum iPhone-Start nicht rechtzeitig fertig wird. Deswegen wurden mehrere Funktionen auf iOS 13.1 verschoben, Apple selbst hat iOS 13.1 als die finale Version gesehen, die sich qualitativ an iOS 12 messen könnte.

Zahlreiche Anwender und Entwickler hatten sich über die zahlreichen nachgeschobenen Updates in diesem Jahr nicht nur verwundert, sondern verärgert gezeigt. Das letzte Wartungsudpate auf iOS 13.2.3 hatte Apple erst in dieser Woche veröffentlicht. Für das künftige Update auf iOS 14 wollte Apple viel neue Funktionen bringen, doch schon jetzt wird laut Bloomberg klar, dass manche davon auf iOS 15 verschoben werden.

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