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Apple zahlt monatlich mehr als 30 Millionen US-Dollar an Amazon für Cloud-Dienste

23.04.2019 | 11:30 Uhr |

Um die eigenen Online-Dienste am Laufen zu halten, braucht Apple viel Cloud-Speicher. Auch von der Konkurrenz.

Die Umstrukturierung des Konzerns zu einem zunehmend service-orientierten Geschäft ist wohl die größte Aufgabe, die Apple in den nächsten Jahren zu stemmen hat. Lange konnte sich Apple auf die stets wachsenden Verkaufszahlen des eigenen Zugpferds verlassen, des iPhones. Doch es scheint, dass der Markt allmählich gesättigt ist. Die neueste Generation des iPhone verkaufte sich deutlich unter Erwartung

Um das zu kompensieren, plant Apple neue Services und Abonnementmodelle, unter anderem ein eigener Streaming-Dienst . Dafür braucht der Konzern aber viel Rechenleistung und Cloud-Speicher – mehr als Apple selbst bereitstellen kann. Deswegen gibt es Verträge mit vielen Dienstleistern im Cloud-Sektor. Auch mit der Konkurrenz.

Apples Bedarf an Cloud-Dienstleistungen steigt an

Amazon Web Services (AWS) gehört zu den weltweit größten Cloud-Anbietern. Zu den großen Kunden gehören unter anderem Lyft, Pinterest und Snap. Laut einem Bericht von CNBC hat Apple eine Vereinbarung unterzeichnet, laut der in den nächsten fünf Jahren mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar für Cloud-Dienste bei AWS ausgegeben werden sollen. Schon jetzt belaufen sich die monatlichen Kosten für Apple auf mehr als 30 Millionen US-Dollar. 

Langfristig soll sich das ändern. Laut CNBC plant Apple hohe Investitionen in den Aufbau eigener Datenzentren. Bis zu zehn Milliarden plant das Unternehmen ein, 4,5 Milliarden sollen allein 2019 investiert werden. Apple hat bereits in den vergangenen Jahren mehrere Rechenzentren fertiggestellt, die die iCloud-Services ausliefern. Der Bau eines europäischen iCloud-Zentrums stockt indes.

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