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Apples Vizepräsident legt Anforderungen für Mac-OS X fest

11.01.2001 | 00:00 Uhr |

Da das neue Apple-Betriebssystem mindestens 128 MB an physikalischen Arbeitsspeicher erfordert, will Apple Mac-OS X ab Juli zunächst nur auf High-end-Maschinen vorinstallieren.

München/Macwelt - Phil Schiller, Apples Vizepräsident, hat bestätigt, dass für bequemes Arbeiten mit Mac OS X 128 MB Arbeitsspeicher notwendig sind. Bisher hatte Apple einen Speicherbedarf von 64 MB genannt. Diese Angaben ist korrekt, gilt aber nur für Rechner, auf denen ausschließlich Mac-OS X läuft. Viele Anwender werden aber noch Programme unter Mac OS 9 weiter benutzen. Wer gleichzeitigen zu Mac-OS X die Version 9 in der Classic-Umgebung einsetzt, benötigt weitere 64 MB RAM. Dabei ist echter, installierter Arbeitsspeicher erforderlich, kein virtueller.

Deshalb wird Apple Mac-OS X zunächst nur auf High-End-Macs ausliefern, die mindestens 128 MB RAM besitzen. Unklar ist die Situation für die Einstiegsmodelle. Apple will seine Rechner ab Juli mit OS X ausliefern, der kleinste iMac kommt jedoch gegenwärtig nur mit 64 MB RAM. Es ist darum möglich, dass Apple die Geräte seiner Einstiegslinie zunächst ohne OS X liefert. sw

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