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Apples neue Video-Strategie: Kein Netflix, sondern ... iTunes

25.03.2019 | 09:41 Uhr | Peter Müller

Apple wird wohl heute Abend nicht Netflix den Kampf ansagen, sondern den iTunes Store und das Apple TV generalüberholen.

Update vom 25. März 2019:

Letzte Prognosen: Es ist an sich alles bereitet für die Show heute Abend, zu Apple Video und News schon alles gesagt, an sich auch schon von jedem. Das "Wall Street Journal" hat am Wochenende in einer größeren Geschichte nochmals alles zusammen gefasst, was bereits bekannt ist und was wahrscheinlich passieren wird und nennt auch einige neue Zahlen. So wolle Apple über seinen Service die Inhalte Dritter verkaufen, ein Monatsabo von HBO, Starz oder Showtime kostet jeweils 9,99 US-Dollar. Die Dienste sind teilweise bereits mit Apps auf dem Apple TV und anderen Geräten vorhanden, HBO Now verlangt für sein Angebot derzeit 14,99 US-Dollar im Monat. So ähnle die neue App Apple TV vor allem den Amazon Prime Video Channels, neu ist im Vergleich zur bisherigen TV-App, dass man nicht zu einer anderen Anwendung weiter geleitet wird, sondern alles in einer Umgebung sehen kann. Von Start an fehlen aber populäre Anbieter wie Amazon Prime Video und vor allem Netflix. Apple wolle den Dienst nicht auf seine eigenen Geräte beschränken, sondern ihn auch für die Boxen von Roku oder Googles Chromecast öffnen. Bei Apples News-Service machen von Anfang an 200 Zeitungen und Zeitschriften mit, das "Wall Street Journal " bestätigt die bereits von der "New York Times" berichtete eigene Teilnahme.

Ursprünglicher Artikel vom 22. März 2019:

Am Montag erklärt Apple seine neue Services-Strategie. Recode will bereits heute wissen , wie die aussehen könnte. Demnach werde Apple keine ernsthafte Konkurrenz zu Netflix, Hulu und anderen aufbauen können, die eigens produzierten Filme und Serien seien nur eine Art Bonbon für größere Media-Bundles. Stattdessen werde Apple es anderen Anbietern erleichtern, ihre Streaming-Inhalte über Apples Ökosystem zu verkaufen – und dabei als Plattformanbieter mit zu verdienen.

Das ist kein besonders spektakuläres Narrativ und vor allem kein neues. Apple will anscheinend auf Apple TV und seinen anderen Geräten den Verkaufstresen anpassen und Streaming-Angebote prominenter in den Fokus rücken. Bundles aus den Angeboten mehrerer Anbieter seien günstiger zu erwerben, als sie einzeln kosten würden, heißt es weiter.

Zudem zeige Apple den Kunden an, welche Programme bei welchem Service gerade liefen. Vor allem die installierte Basis von 1,4 Milliarden Geräten mache das für die Anbieter interessant, der Erfolg von Apple Music zeige, dass diese Strategie aufgehen könnte.

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