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Auch Apple wird unter dem US-Handelskrieg leiden

23.01.2017 | 10:22 Uhr |

Handelskriege gehen gern einmal nach hinten los und richten auf beiden Seiten Verheerungen an: Auch China kann für US-Ware Strafzölle erheben.

Handelskrieg: Kaum im Amt, hat der neue US-Präsident bereits Strafzölle für Stahl und Aluminium aus China angekündigt, das bisher zu Dumpingpreisen in den USA verkauft wurde. Möglicherweise macht die neue Strategie "America First" aber die Rechnung ohne den Wirt, einem Handelskrieg dürften auch amerikanische Unternehmen zum Opfer fallen, warnt Investors Business Daily News.

So lasse Apple nicht nur seine iPhones, iPads und Macs in China zusammenbauen, sondern verkaufe sie dort auch mit großem Erfolg, rund 22 Prozent seines Umsatzes generiert Apple in China. Auch Unternehmen wie General Motors, Boeing und Starbucks könnten auf gute wirtschaftliche Beziehungen zu China nicht verzichten. Dass die Strategie aufgehe und Apple etwa die Produktion des iPhones in die USA verlege, davon ist lediglich der Analyst  Trip Chowdhry von Global Equities Research überzeugt. "Unternehmen mit einem 'America First‘-Ansatz werden andere übertreffen". Dafür sei aber ein Preis zu zahlen, denn die heimische Produktion komme teurer und drücke daher auf die Margen oder werde die Preise erhöhen. Die Zeiten von Aktienrückkäufen und Dividenden für Apple-Aktionäre seien daher vorbei.

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