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Audio IC Defekt: Neue Sammelklage wegen des Audio-Deffekts im iPhone 7

06.05.2019 | 14:46 Uhr | Halyna Kubiv

Apple droht eine neue Sammelklage. Diesmal sind iPhones 7 betroffen, die Modelle sind für die sogenannte Loop Disease anfällig.

Das iPhone 7 verkauft Apple seit 23. September 2016. Seit Mitte 2018, als viele der gekauften Geräte nicht mehr durch Apples Garantie gedeckt waren, mehrten sich die Berichte, iPhone 7 und iPhone 7 Plus wären für einen rätselhaftes Defekt anfällig: Das Mikro und der Lautsprecher waren von heute auf morgen defekt, weder Anrufe noch Sprachnotizen funktionierten. Auch in Deutschland waren und sind viele Nutzer betroffen , Grund dafür ist ein Chip, der sich von der Hauptplatine nach einiger Zeit löst und nachgelötet werden muss. Dieser Chip ist für die Audio-Wiedergabe zuständig und heißt Audio IC Chip.

Eine Zeitlang wurden die betroffenen Geräte im Rahmen eines inoffiziellen Reparaturprogramms kostenlos repariert, doch das Programm scheint nun ausgelaufen zu sein. Apple verlangt für die Reparatur des Audio IC Chips wieder Geld oder nimmt die betroffenen iPhones in Zahlung gegen ein neues iPhone.

Deswegen ist in den USA eine Sammelklage vor Gericht gegangen. Momentan klagen dort drei Nutzer des iPhone 7 , die zu unterschiedlichen Zeitpunkten ein iPhone 7 gekauft haben und nun durch Mikro-Ausfälle betroffen sind. Laut der Anklageschrift habe Apple seine Kunden nicht ausreichend zu den möglichen Defekten im iPhone 7 informiert, ansonsten hätten sie sich ein anderes Modell gekauft. Die Kläger wollen durch unterschiedliche Berichte in Apples Diskussionsforen und auf spezifischen Webseiten beweisen, dass Apple über diese Defekte längst gewusst hat oder gewusst haben muss. Die neue Sammelklage wurde erst letzte Woche beim Gericht in Illinois (USA) registriert, erfahrungsgemäß ziehen sich solche Gerichtsverhandlungen über mehrere Monate, wenn nicht Jahre.

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