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Berliner Bank verschenkt NFC-Implantat

15.10.2019 | 15:26 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Wer über die Sparda-Bank Berlin seine Baufinanzierung regelt, erhält gratis ein NFC-Implantat unter die Haut verpflanzt.

Ein besonderes Extra für seine Bank-Kunden hat sich die Sparda-Bank Berlin überlegt. Bis zum 31. Dezember 2019 erhalten die Kunden, die bis zum 31. Dezember 2019 eine Baufinanzierung abschließen, kostenlos ein "hoch-modernes NFC-Implantat" unter die Haut verpflanzt. Damit soll dann künftig die Suche nach den Schlüsseln entfallen, wenn man die Haustür seiner neuen, eigenen vier Wände öffnen möchte. Stattdessen kann künftig die Haustür über ein smartes Türschloss geöffnet werden, indem man die Hand über den Sensor hält. Das Implantat-Angebot gilt nicht nur für die Person, die den Vertrag abschließt, sondern auch für eine weitere Person seiner Wahl.

Die Sparda-Bank macht mit dem Slogan #Seianders unter anderem in sozialen Medien auf die Aktion aufmerksam, wie etwa in diesem Clip auf Youtube. Das konkrete Angebot umfasst nicht nur die beiden Gratis-NFC-Implantate, sondern natürlich auch ein passendes NFC-Türschloss. Allerdings gilt das Angebot nur für Baufinanzierungen und Forward-Darlehen ab 50.000 Euro.

In der FAQ klärt die Bank darüber auf, dass das NFC-Türschloss behalten werden darf, falls man mal umziehen sollte. Dazu müsse nur der NFC-fähige Schließzylinder ausgebaut und in ein neues Schloss eingebaut werden. Außerdem sei der unter die Haut eingepflanzte NFC-Chip kompatibel zu Android und iOS. Sollte das NFC-Schloss mal defekt sein, könne der NFC-fähige Schließzylinder ohne weiteres repariert oder ersetzt werden, beruhigt die Bank. Einmal in der Hand, müsse das Implantat auch nicht mehr verändert werden. Wie bei NFC üblich, steckt im Implantat selbst keine Batterie, sondern die Energieversorgung der passiven Chips erfolgt per Induktion, sobald man die Hand über das NFC-Türschloss hält. "Ein NFC-Implantat kann nicht von sich aus senden. Es benötigt eine externe Energiequelle wie z.B. ein Smartphone. Daten können also nur dann ausgelesen werden, wenn sich ein NFC-fähiges Lesegerät in unmittelbarer Nähe (1-4 mm) des Implantats befindet", erläutert die Bank.

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