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Bessere AVCHD-Unterstützung

24.11.2008 | 00:00 Uhr

Bessere AVCHD-Unterstützung

Gegenüber unserem letzten Test von AVCHD-Geräten in der Macwelt 08/2008 hat Apple einiges verbessert: Quicktime ab Version 7.5 enthält neue Codecs, die auf unserem Mac Pro sowohl mit den Dateien aller Hersteller als auch mit den hohen Datenraten von bis zu 24 MBit/s zurechtkommen.
Damit ist der Import in iMovie, Final Cut Express und Final Cut Pro kein Problem. JVC geht mit der Kompatibilität sogar noch einen Schritt weiter und liefert eine eigene Quicktime-Erweiterung für die alternativ mögliche MPEG-2-HD-Aufzeichnung mit. Das Plug-in läuft auch auf G4/G5-Prozessoren, was Besitzer älterer Macs freuen wird, denn Full-HD-Videos im AVCHD-Format lassen sich nur auf Intel-Macs schneiden, außer man wählt den zeitraubenden Umweg mit der 35 US-Dollar teuren Zusatzsoftware Voltaic HD von Shedworx.

Unkomfortables überspielen

Wenig elegant ist nach wie vor der USB-Betrieb der Geräte: Der Testkandidat von Canon verlangt dafür das Netzteil und verschreckt danach mit Warnmeldungen. Die Anmeldung der HG21 erfolgt statt als Wechseldatenträger als USB-Festplatte, eine Nachfrage von Time Machine ist die Folge. JVC verweigert das Zurückkopieren auf die Festplatte, bietet dafür aber im HDV-Modus (1440 CBR) zusätzlich den Betrieb über Firewire.

Panasonic versteckt den Anschluss im Batteriefach und erzwingt damit den Netzbetrieb, außerdem lassen sich Daten ebenfalls nicht auf die Festplatte zurückspielen. Nur Sony verfügt über die Kombination USB-In / USB-Akku-Betrieb. Der Schönheitsfehler: Die SR11 taucht ebenso wie die HDC-HS100 nur als "NoName" im Finder auf, Canon und JVC benennen ihre Festplatten beim Formatieren.

Bei allen Geräten ist eine USB-Betriebsauswahl nötig, automatisch erkennt keine Kamera, ob ein externer DVD-Brenner oder ein PC angeschlossen ist. Auch das Auswerfen unter Mac-OS X registriert keiner der Camcorder, alle verharren im USB-Modus. Holger Scheel

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