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Best of iPad: Die größten Momente des Apple-Tablet

28.04.2022 | 15:00 Uhr |

Vor 12 Jahren stellte Steve Jobs das erste iPad vor. Seitdem hat sich eine Menge getan. Hier sind die fünf größten iPad-Momente.

Vor 12 Jahren kam das iPad auf den Markt – inmitten des Hypes, dass es das nächste iPhone sei, und des Pessimismus, dass es diesem Hype nie gerecht werden würde. Nach einigen dramatischen Anfangsjahren hat sich das iPad zu einem komfortablen Geschäft entwickelt, das jedes Jahr rund 30 Milliarden Dollar Umsatz einspielt. Es ist nicht das nächste iPhone, aber in Bezug auf Apples Plattformen hat es ungefähr die Größe des Mac.

Was waren die entscheidenden Momente in der zwölfjährigen Geschichte des iPad? Was waren die Schlüsselereignisse, die es von dort bis hierher gebracht haben? Wir haben eine Rangliste der wichtigsten Momente erstellt. 

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Ehrenvolle Erwähnung: Die Einführung des iPad (Januar 2010)

Bevor wir anfangen, muss ich zugeben, dass die Ankündigung fast jedes Produkts der vielleicht wichtigste historische Moment ist. Wie könnte es anders sein? Deshalb werde ich jenen Tag im Januar 2010 nicht erwähnen, als Steve Jobs sich in einen bequemen Sessel fallen ließ und auf dem ersten iPad durch die Titelseite der "New York Times" "blätterte". 

Es war eine der großartigsten Demos von Jobs. Als ich es mir später zu Hause noch einmal ansah, drehte ich mich um und entdeckte meinen fünfjährigen Sohn, der auf den Bildschirm starrte und rief: "Oh, ich will es haben, ich will es haben, wir müssen es haben." Er hatte nicht Unrecht.

Das Original-iPad wirkt im Vergleich zu modernen Modellen dick und klobig, aber es war trotzdem eine Offenbarung.

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Platz 5: M1 iPad Pro (April 2021)

Jahrelang hatte man beobachtet, dass die Hardware des iPads Pro von Apple so leistungsfähig schien, dass sie von der meisten iPad-Software nicht wirklich beansprucht werden konnte. Schnellere iPad-Modelle schienen fast irrelevant zu sein, da sich niemand darüber beschwerte, dass es dem iPad an Geschwindigkeit fehlte, um eine Aufgabe zu erledigen.

Und doch schwebte das iPad in seinem eigenen Kontext, getrennt vom Mac. Apple erklärte auf einer Veranstaltung im Oktober 2018, dass das iPad Pro schneller sei als 92 Prozent der PC-Laptops. Aber erst mit der Veröffentlichung des M1 iPad Pro im April 2021 konnte das iPad wirklich direkt mit dem Mac verglichen werden.

Es handelt sich jedoch um einen schwierigen Vergleich. Die Tatsache, dass das iPad Pro mehr oder weniger die gleiche Hardware hat wie das Macbook Air, zeigt die Grenzen von iPadOS im Vergleich zu macOS auf. Und es stellt sich die Frage nach der Zukunft des iPad. Wird iPadOS noch leistungsfähiger werden, wie macOS? Oder wird das iPad weiterhin die Leistung von Apples Prozessoren durch ein ineffizientes und gefesseltes Betriebssystem vergeuden? 

Platz 4. Magic Keyboard (März 2020)

In den ersten Tagen der Pandemie machte Apple eine große Ankündigung per Video und Pressemitteilung: ein neues iPad Pro, sicher, aber auch ein neues Zubehör namens Magic Keyboard, das ein Trackpad enthielt – und ein Software-Update erforderte, das dem iPadOS zum ersten Mal eine richtige Mausunterstützung hinzufügte.

Was für ein überraschender und schockierender Moment. Es war der Moment, in dem Apple die Idee aufgriff, dass es in bestimmten Kontexten sinnvoll ist, das iPad über eine Tastatur und ein Trackpad zu steuern. Noch wichtiger ist, dass Apple sich die Zeit genommen hat, einen neuen Mauszeiger zu entwickeln, der sich auf dem iPad zu Hause fühlt und nicht wie etwas, das von macOS importiert wurde.

Letztendlich haben diese Ankündigungen gezeigt, dass Apple wirklich eine Vision für das iPad als flexibles Computergerät hat, das sich an die Art und Weise anpasst, wie ein Benutzer damit interagieren möchte. Wenn man eine Tastatur und ein Trackpad anbringt, fühlt es sich wie ein Laptop an. Nimmt man es aus der magnetischen Hülle heraus, ist es wieder ein reines Touch-Tablet. Das ist es, was das iPad zu einem so besonderen Gerät macht.

Platz 3. iOS 9 (Juni 2015)

Etwas mehr als fünf Jahre nach der ersten Auslieferung des iPads kündigte Apple iOS 9 an. Diese Version von iOS durchbrach das Paradigma der Einzel-Apps, das es auf dem iPhone von Anfang an gegeben hatte. Endlich konnte man den größeren Bildschirm des iPads mit mehr als einer App auf einmal füllen.

Split View und Slide Over waren zwar nicht ganz so flexibel wie die schwebenden, übereinander liegenden Mac-Fenster, aber sie ermöglichten iPad-Nutzern endlich Multitasking. Und obwohl Apple die letzten sieben Jahre damit verbracht hat, das ursprüngliche Konzept zu verfeinern, ist das iPad ohne Multitasking nicht mehr vorstellbar.

Platz 2: iPad Pro und Pencil (November 2015)

Nur ein paar Monate nach der Veröffentlichung von iOS 9 machte das iPad mit der Einführung des ersten iPad Pro einen weiteren Schritt nach vorn. Es war das bisher größte iPad mit einem 12,9-Zoll-Bildschirm. Damit setzte Apple ein erstes Zeichen, dass das iPad nicht nur als Gerät zum Konsumieren von Inhalten ernst genommen werden sollte.

Der Schlüssel zu dieser Ankündigung war die Einführung des Apple Pencil, der das iPad für Künstler und alle anderen öffnete, die Wege finden konnten, die Stifteingabe zu nutzen, um die Nutzung des iPad zu erweitern.

Diese Ankündigung war wirklich ein entscheidender Moment für das iPad. Viele der Versprechen, die auf dieser Veranstaltung gemacht wurden, haben sich bis heute nicht erfüllt, aber Apple versucht immer wieder, den Weg dorthin zu finden, wenn auch nur in Ansätzen.

Platz 1. iPad-Veranstaltung in Chicago (März 2018)

Überraschung! Unser erster Platz scheint eine seltsame Wahl zu sein, nicht wahr? Im März 2018 hielt Apple eine Veranstaltung in einer High School in Chicago ab, um u. a. ein neues Einsteiger-iPad mit Unterstützung für den Apple Pencil anzukündigen.

Mir ist klar, dass diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht auf dem Radar der meisten Menschen ist, aber es war eine Zeit, in der die iPad-Verkäufe und die iPad-Produktlinie als Ganzes ein Chaos waren. Nach einem anfänglichen Verkaufsschub gingen die iPad-Verkaufszahlen Quartal für Quartal zurück, und ein Ende war nicht in Sicht. Wann würde das iPad seinen Tiefpunkt erreichen? Und könnte Apple einen Weg finden, die Menschen wieder für das iPad zu begeistern?

Diese Veranstaltung war symbolisch, weil Apple endlich sein iPad in Ordnung gebracht hat. Die Einführung des preisgünstigen iPads trug dazu bei, einen klaren Unterschied zwischen iPads für Schulen, Kinder und Haushalte und iPads Pro für Power-User zu schaffen. Klarheit ist eine gute Sache – und Apple hat eine Menge iPads verkauft, seit es das erkannt hat.

Ein weiteres Licht in der Dunkelheit, ein weiteres Zeichen dafür, dass das iPad ein Comeback erleben würde, war Apples etwas riskante Entscheidung, den Apple Pencil, der bisher nur als Zubehör für das iPad Pro erhältlich war, auch für das Einsteiger-iPad zu verwenden. Das war großartig für den Bildungsmarkt, aber eigentlich war es großartig für das iPad als Ganzes. Der Trend, dass Apple die Funktionen des iPad Pro sehr schnell auf den Rest der iPad-Reihe überträgt, setzt sich bis heute fort, aber er begann eigentlich hier. Und der Pencil war ein so wichtiges Zubehör, dass er es wirklich verdient hat, von allen iPad-Nutzern verwendet zu werden, nicht nur von denen im oberen Preissegment.

Was wird als Nächstes kommen? Ich bin zuversichtlich, dass Apple im Laufe des Jahres so wichtige Schritte für die Entwicklung des iPad machen wird, dass diese Liste überholt wird. Aber in den vergangenen zwölf Jahren hat das iPad bereits eine unglaubliche Entwicklung hingelegt, von dem Ur-iPad ohne Multitasking bis zu modernen iPads Pro, die mit M1 und Thunderbolt den Macs in Nichts nachstehen. Vom großen iPhone bis zu einem vollständigen Rechner also.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Macworld und wurde ins Deutsche übersetzt. 

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