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macOS Big Sur: Time Machine sichert auch auf APFS

29.06.2020 | 10:06 Uhr | Peter Müller

Mit den Updates von 2020 hat Apple den Umstieg auf das Dateisystem APFS offenbar abgeschlossen.

Bisher kann man Time-Machine-Backups nur auf in HFS+ formatierte externe Festplatten anlegen, auch wenn der Mac nun komplett auf das neue Dateisystem APFS umgestiegen ist, das Apple mit macOS 10.12 Sierra im Jahr 2016 herausbrachte. Mit macOS 11 Big Sur geht der Mac-Hersteller im Herbst den nächsten Schritt, dann schreibt das systeminterne Backup Time Machine Sicherungskopien auch auf APFS-Platten . Macs mit Fusion Drive – also solche mit einer Kombination aus SSD für das System und häufig gebrauchte Dateien und einer HDD für den ganzen Resten – können erst seit macOS 10.14 Mojave das neue Dateisystem nutzen. Bei dessen Installation oder der der Nachfolger Catalina und Bug Sur wird die Festplatte automatisch auf APFS formatiert, eine Auswahl hat man nicht.

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Neuerungen gibt es in dem Zusammenhang auch für iOS 14 und iPadOS 14, über die Dateien-App kann nun Zugriff auf verschlüsselte APFS-Laufwerke erfolgen. Wie das geht, hat 9to5Mac mit den Entwickler-Betas bereits ausprobiert. Schließt man ein externes Volume wie eine Festplatte via USB-C (iPad Pro) oder Lightning an, erscheint diese in der neu gestalteten Seitenleiste, die Apps für Apples mobile Betriebssysteme nun bekommen. Ein Tipp darauf und man kann das Passwort eingeben und die auf dem externen Volume gespeicherten Dateien einsehen und nutzen – ist im Prinzip alles wie seit jeher auf dem Mac.

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