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BigTech würde Bernie Sanders wählen

11.02.2020 | 13:06 Uhr | Peter Müller

Die Vorwahlen in New Hampshire stehen an. IT- Spezialisten von der Westküste haben einen klaren Favoriten.

Das Ziel der US-Demokraten ist es zweifellos, im November den POTUS 45 aus dem Amt zu jagen, die Frage ist nur, welcher Kandidat am geeignetsten erscheint. Die linke Senatorin Warren? Der Elder Statesman Joe Biden, ein Kandidat der Mitte? Der junge, schwule ehemalige Provinzbürgermeister Buttigieg? Oder schlägt man einen rechten Populisten am besten mit einem linken Populisten, also mit dem selbst erklärten Sozialisten Bernie Sanders, der vor vier Jahren vermutlich bessere Chancen als Hillary Clinton gehabt hätte?

Letzteres scheint die vorherrschende Meinung der Angestellten von BigTech zu sein, betrachtet man die Wahlkampfspenden, die Mitarbeiter von Apple, Google, Twitter, Facebook und Amazon an die Kandidaten überwiesen . Bernie Sanders bekam in den letzten drei Monaten des Jahres 2019 insgesamt 270.000 US-Dollar an Spenden, die Hälfte davon von Google-Mitarbeitern. Nur die Teilmenge der Facebook-  und Twitterangestellten hatte in Andrew Yang einen anderen Favoriten, der nach der Vorwahl in New Hampshire vermutlich aber ohne Chance auf die Nominierung sein wird. Laut Recode erwarten die Mitarbeiter der großen Firmen, die Sanders immer wieder kritisiert, ihren ethischen Werten mehr Gewicht zu verleihen. Hinter Sanders sammelte Yang mit 230.000 US-Dollar die meisten Spenden ein, es folgen Elizabeth Warren (160.000 USD), Pete Buttigieg (120.000 USD) und Joe Biden (40.000 USD).

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