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Bild hinter Glas - neue Displays

24.11.2008 | 00:00 Uhr

Bild hinter Glas - neue Displays

Nicht alles, was schön ist, ist auch funktionell. Beispiel: die Displays. Apple hat sich entschlossen, Ă€hnlich wie beim iMac, das Panel hinter einer Glasscheibe zu verstecken. Das sieht ohne Zweifel schick aus, und Glas hat weitere Vorteile, denn es ist weitgehend unempfindlich gegen Kratzer, man kann es sehr leicht reinigen, und es sorgt durch seine Festigkeit fĂŒr StabilitĂ€t. Doch Glas hat auch einen Nachteil: es spiegelt. Und das wird insbesondere bei mobilen Computern schnell zum Ärgernis. Beim iMac kann man sich noch behelfen, indem man die Licht- und Umgebungssituation anpasst, bei einem mobilen Computer hat man diese Möglichkeit nicht.

Apple weiß das und hat den mobilen Displays daher eine sehr helle Hintergrundbeleuchtung verpasst. Wir messen ĂŒber 300 Candela pro Quadratmeter, und in der Tat, solange sich helle Bildinhalte auf dem Display befinden, sind kaum Spiegelungen auszumachen. Aber wehe, wenn dunklere Inhalte dargestellt werden, wie es beispielsweise bei der Foto- und Videobearbeitung durchaus hĂ€ufiger vorkommt oder beim Anschauen einer DVD. Hier stellt sich das Auge des Betrachters unbewusst und blitzschnell auf die neue Situation ein und fokussiert nicht mehr auf den Bildschirminhalt, sondern auf die Spiegelungen im Glas.

Die Ausstattung

Ganz neu ist das Trackpad, das laut Apple nun aus Glas besteht. Das kann man ihm allerdings nicht ansehen, die OberflĂ€che sieht ganz nach Aluminium aus und fĂŒhlt sich auch so an. Es ist noch einmal etwas grĂ¶ĂŸer geworden als bei den VorgĂ€ngermodellen, und Apple verzichtet nun auf eine separate Maustaste. Stattdessen dient das gesamte Trackpad als Maustaste. Man klickt also gerade dort, wo sich der Finger auf dem Trackpad befindet. Auch die "Daumenklicker" mĂŒssen sich nicht umgewöhnen. Befindet sich der Daumen im unteren Viertel des Trackpads, kann man problemlos mit ihm klicken, ohne dass das Trackpad eine Zweifinger-Multitouch-Geste vermutet. Das funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungszeit prima, und die zusĂ€tzlichen Multitouch-Gesten mit vier Fingern sind ein echter Gewinn. Wischt man beispielsweise mit vier Fingern gleichzeitig auf dem Trackpad nach oben, schaltet ExposĂ© in den Fenster-Übersichtsmodus. Die gleiche Bewegung nach unten ausgefĂŒhrt, und alle Fenster verschwinden zum Rand und machen die Sicht auf den Schreibtisch frei.

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