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Bildqualität

09.11.2006 | 17:29 Uhr |

Bildqualität

Die Fertigungsstreuung haben die Panel-Hersteller inzwischen soweit im Griff, dass kaum noch Panels auf dem Markt auftauchen die sichtbare Qualitätsmängel haben. Dennoch gibt es Unterschiede. Diese liegen meist in der Signalaufbereitung der internen Elektronik des Monitors. Je mehr Aufwand der Hersteller hier treibt, umso bessere Ergebnisse liefert der Monitor in puncto Farbdarstellung, Kontrast und Bildschärfe.

VGA oder DVI

Eigentlich ist es paradox: die billigsten LCD-Monitore sind die, die ausschließlich mit einem analogen VGA-Eingang ausgerüstet sind. Dabei verursacht die Elektronik zur Digitalisierung des VGA-Signals wesentlich mehr Kosten als ein reiner digitaler DVI-Eingang. Der Grund liegt – wie so oft – in Marketing-Strategien: Per DVI statt VGA angeschlossen, liefern die meisten Monitore ein sichtbar schärferes und farblich besser abgestimmtes Bild. Da lässt es sich schlecht verkaufen, wenn ein VGA-Monitor trotz schlechterem Bild mehr kosten soll. Das wiederum ist der Grund warum es fast keine reinen DVI-Monitore auf dem Markt gibt (eine Ausnahme macht hier Apple). Wenn die Geräte einen DVI-Anschluss bieten, dann immer in Kombination mit einem analogen VGA-Port. Damit wird das Gerät aber auf jeden Fall teurer in der Herstellung, als ein reines VGA-Modell. Wer also möglichst wenig Geld ausgeben will, muss ich mit einem VGA-Port zufrieden geben.

LCD-TVs als günstiger Großbildmonitor

Viewsonic DX2025wm
Vergrößern Viewsonic DX2025wm

Die meisten großformatigen LCD-Fernseher bieten inzwischen Anschlussmöglichkeiten für einen Mac oder PC. Auch hier ist der analoge VGA-Port als Standard anzusehen aber er ist hier leider ebenso mit Verlusten in der Bildqualität behaftet. Als digitale Anschlusslösung hat sich bei TVs der HDMI-Port durchgesetzt. Elektrisch gesehen handelt es sich dabei um einen DVI-Anschluss mit zusätzlichen Signalleitungen für den Ton. Mittels eines einfachen Adapters kann man den Mac über den DVI-Ausgang am LCD-Fernseher mit HDMI-Eingang betreiben. Man finden zwei verschiedene Auflösungsvarianten bei LCD-Fernsehern. So genannte HD-Ready-Modelle arbeiten meist mit einem Panel, das 1366 mal 768 Punke auflöst. Die volle HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Punkten erreichen nur so genannte „Full-HD“-Modelle.

Leider gibt es nur wenige LCD-Fernseher, die diese Auflösung korrekt an die Grafikkarte des Mac oder PC melden. Das führt dazu, dass man nur deutlich geringere Auflösungen von 1280 mal 720 oder gar 1024 mal 768 einstellen kann. Als Monitor-Ersatz taugen diese Geräte daher nur mit deutlichen Einbußen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit billigen Monitoren und LCD-TVs gemacht? Gibt es gar Geräte, von denen Sie dringend abraten? Diskutieren Sie in unserem Forum?

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