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Bisherige Ansätze unzureichend

23.04.2009 | 11:27 Uhr | Frank Ziemann

Bisherige Ansätze unzureichend

Der bisherige Ansatz mit Ad-Hoc-Gruppen von Freiwilligen (wie etwa die Conficker Working Group ) sei unzureichend. Es müssten Möglichkeiten der Finanzierung professioneller Sicherheitsfachleute gefunden werden. Möglicherweise fänden sich zum Beispiel Banken, um ein Team zu finanzieren, das sich mit Phishing und Banking-Malware beschäftigen würde.

Solche Teams müssten verdeckt arbeiten, nicht wie die Conficker Working Group im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Bisherige Versuche die Malware-Szene zu bekämpfen, seien zu kurzfristig angelegt und hätten keinen längerfristigen Erfolg. Stewart will sich allerdings nicht dazu äußern, ob es bereits Arbeitsgruppen gibt, die nach ähnlichen Methoden wie die von ihm skizzierten operieren. Er sei auch nur ein Ideenlieferant und habe nicht schon alle Antworten parat.

Joe Stewart, selbst Teil der Conficker Working Group , will seine Vorstellung am Donnerstag auf der RSA-Konferenz präsentieren und sich danach auch an Interpol wenden. ( PC-Welt /mja)

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