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Work-Life-Balance auf dem Smartphone

03.05.2011 | 06:47 Uhr |

Klasse Idee von RIM: Mit "Blackberry Balance" lassen sich Unternehmens- und private Daten und Apps auf Blackberry-Smartphones voneinander isolieren.

RIM Blackberry Bold 99x0 lowres PNG
VergrĂ¶ĂŸern RIM Blackberry Bold 99x0 lowres PNG
© RIM
Ebenfalls angekündigt: RIMs bislang dünnster Blackberry, der Bold 9900 / 9930, läuft bereits unter Blackberry 7.
VergrĂ¶ĂŸern Ebenfalls angekĂŒndigt: RIMs bislang dĂŒnnster Blackberry, der Bold 9900 / 9930, lĂ€uft bereits unter Blackberry 7.
© RIM

Der Nutzer sieht bei Blackberry Balance alle Inhalte wie gewohnt und merkt von der logischen Trennung nichts, solange er nicht gegen ein Richtlinie seiner Firma verstĂ¶ĂŸt. Über eine solche Policy kann der Admin zum Beispiel verbieten, dass "private" Anwendungen wie Facebook, Twitter oder "Consumer-Mailer" wie Google Mail, Yahoo! Mail oder Windows Live Hotmail auf GeschĂ€ftsinformationen zugreifen. Ferner ist eine Fernlöschung ("Remote Wipe") ausschließlich der Firmendaten möglich, falls ein Mitarbeiter das Unternehmen verlĂ€sst oder seinen Blackberry verliert. Die privaten Daten auf dem GerĂ€t bleiben davon unberĂŒhrt.

Blackberry Balance ist nur fĂŒr Blackberry-Telefone erhĂ€ltlich und lĂ€sst sich sowohl fĂŒr private GerĂ€te von Mitarbeiter (Bring Your Own Device, BYOD) als auch fĂŒr Firmen-Blackberries einrichten. Voraussetzung ist die ab dieser Woche erhĂ€ltliche Version 5.0.3 des Blackberry Enterprise Server (auch Express) fĂŒr Microsoft Exchange oder IBM Lotus Domino. Auf dem EndgerĂ€t muss die neueste Version der GerĂ€tesoftware Blackberry 6 laufen.

Per Übernahme zur Multi-Plattform-Lösung

Als weitere kleine Sensation kĂŒndigte RIM eine Multi-Plattform-fĂ€hige Management-Lösung fĂŒr Smartphones und Tablets an. Die Lösung ermöglicht nicht nur die ĂŒbliche Verwaltung fĂŒr hauseigene GerĂ€te via BlackBerry Enterprise Server oder BlackBerry Enterprise Server Express. Durch die bevorstehende Übernahme des MĂŒnchner Startups Ubitexx (Entwickler der ubi-Suite Device Management Solution) können vielmehr laut RIM neben Blackberrys auch Android- und iOS-basierte GerĂ€te und Tablets ĂŒber eine einzige Web-Konsole verwaltet werden.

Die Funktionen umfassen die Verwaltung der Devices ĂŒber die Luftschnittstelle inklusive der Aktivierung von GerĂ€ten, der Verteilung von Software und Applikationen, der Sperrung und Löschung von GerĂ€ten sowie dem Aufsetzen und ZurĂŒcksetzen von Passwörtern. Außerdem lassen sich IT-Richtlinien aufstellen und mobile Applikationen an die Anwender remote verteilen.

Gewisse Features werden allerdings voraussichtlich weiterhin exklusiv fĂŒr Blackberry-GerĂ€te zur VerfĂŒgung stehen - nicht zuletzt, weil sie im Design des Blackberry-Betriebssystems verankert sind. Dazu zĂ€hlen RIMs Push-Technologie, die Effizienz der Netzwerk- und Datennutzung, der Zugriff auf Unternehmensapplikationen und –systeme hinter der Firewall und viele der ĂŒber 550 IT-Richtlinien, die ĂŒber den BlackBerry Enterprise Server verfĂŒgbar sind. Auch die oben erwĂ€hnte Balance-Technik wird ausschließlich fĂŒr Blackberry-GerĂ€te zur VerfĂŒgung stehen.

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