971652

Bootcamp oder Virtualisierung

20.06.2007 | 13:24 Uhr |

Bootcamp oder Virtualisierung

Virenschutz: Ob unter Bootcamp oder Parallels Desktop, gleich nach der Windows-Installation sollten Sie einen Virenscanner installieren. Im Bild das kostenlose Antivir von Avira.
Vergrößern Virenschutz: Ob unter Bootcamp oder Parallels Desktop, gleich nach der Windows-Installation sollten Sie einen Virenscanner installieren. Im Bild das kostenlose Antivir von Avira.

Pünktlich zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe hat Apple mit Bootcamp 1.3 Beta und Parallels mit Parallels Desktop 3.0 for Mac (Release 4128) zwei brandneue Lösungen für die Nutzung von Windows an Intel-Macs vorgestellt. Beide verfolgen einen grundsätzlich unterschiedlichen Ansatz. Während Parallels Desktop for Mac zur Gruppe der Virtualisierungssoftware gehört (Kasten Alternativen), bei denen Windows beziehungsweise Windows-Programme in einem eigenen Fenster unter Mac-OS X laufen, stellt Apples Bootcamp einen nativen Windows-PC zur Verfügung. Dabei muss sich der Anwender beim Systemstart des Mac entscheiden, ob er mit Windows oder Mac-OS X arbeiten will. Die beiden Lösungsansätze bieten je nach Einsatzgebiet Vor- und Nachteile. Während der Windows-Nutzer unter Bootcamp einen PC zur Verfügung hat, der die volle Hardwareleistung des Mac nutzen kann, und der deshalb über bessere Performance als eine Virtualisierungssoftware verfügt, hat er während der Arbeit keinen Zugriff auf sein Mac-OS X. Die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop for Mac hingegen läuft in einem eigenen Fenster unter Mac-OS X, Daten lassen sich austauschen und mehr. Dafür muss der Benutzer Einbußen bei der Leistung hinnehmen.

Um herauszufinden, welche Lösung die besseren Ergebnisse liefert, haben wir verschiedene Eckdaten beider Ansätze verglichen und getestet.

Unterstützte Systeme

Während Bootcamp nur die Nutzung von Windows XP Home und Professional mit Service Pack 2 sowie der Vista-Versionen unterstützt, bietet Parallels Unterstützung auf breiter Front. Bei den Windows-Sytemen werden alle wichtigen Varianten ab Windows 3.11 unterstützt, dazu auch NT, Me, Windows 2000/2003 und die aktuellen Versionen. Daneben kann der Benutzer auch virtuelle Maschinen mit Linux- oder Unix-Versionen anlegen, hier bleibt kein Wunsch offen.

Ergebnis Wer die Vielfalt der Systeme braucht, findet in der Parallels-Lösung die deutlich bessere Option.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
971652