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Breaking: Tim Cook wird Sechzger!

02.11.2020 | 08:44 Uhr | Peter Müller

Wir vergleichen heute ausnahmsweise Äpfel mit Birnen beziehungsweise Rot mit Blau. Hat aber dennoch was mit Apple zu tun.

Über Tim Cooks Präferenzen weiß man nichts. Während Eddie Cue mehr als einmal klar gezeigt hat, dass er auf Basketball und speziell die Golden State Warriors aus Oakland steht, kann man beim Apple-CEO nur vermuten. Football wäre eine Idee, in seinem Heimatstaat Alabama ist die staatliche Universität weit vorne in diesem seltsamen Sport, Cook war aber auf der Auburn University in der gleichnamigen Stadt. Ist aber auch egal.

Wir vermuten ja etwas völlig anderes: Cook ist ein heimlicher Blauer. Wie sonst sollte man die iPhone-Farben der Saison auch anders interpretieren? Beinahe Königsblau mutet der neue Ton des iPhone 12 an, aber Cook steht eher nicht auf Schalke. Denn seit Sonntag ist Cook ein Sechziger.

In Giesings Höhen werden weder Fans noch Investorenvertreter jetzt nervös, Cook ist ja lediglich 60 Jahre alt geworden und nicht zum Löwen mutiert, ob er je etwas von diesem seltsamen TSV von 1860 München e. V. gehört hat, der seine Fußballer in einem Blau auflaufen lässt, das man nur bei gutem Willen und einem Knick in der Optik mit dem Pacific Blue der iPhone 12 Pro verwechseln kann, darf man ruhig bezweifeln. Sein Vorgänger Steve Jobs, dessen Sportpräferenzen auch eher unklar sind, war mal eine Zeit lang für Atari in München beschäftigt und eher angewidert von der Ernährung der Hiesigen: Schweinshaxen, Bier in rauen Mengen – im Löwenstüberl war er sicherlich nie zum Lunch.

Aber wollen wir hier Tim Cook und Apple nicht mit den Blauen vergleichen. Bei allem Respekt vor Obergiesing und Untergiesing: Apple spielt nicht in der dritten Liga, sondern in der ersten und da ganz weit vorne. Apple ist also eher mit den Roten vergleichbar. Was den Erfolg betrifft, mit den Herrschaften aus dem nahen Harlaching (wobei die Bayern einst ihren ersten Sportplatz in Schwabing hatten) und den Legendenstatus betreffend auch mit den Roten aus Maranello. Die stellen seit jeher sowohl Motor und Chassis ihrer Wettbewerbswagen her, was sie gewissermaßen mit Apple gemeinsam haben. Nur die jüngste Erfolglosigkeit der roten Renner ist so gar nicht Apple-like und passt auch nicht zur Scuderia Ferrari.

Das wiederum mag ein Führungsproblem sein, deren derzeitiger Chef Mattio Binotto verlässt sich auf Mitarbeiter nur aus dem eigenen Land, während Tim Cooks Apple die Vielfalt lebt und die besten Talente aus aller Herren Länder anzieht. Sogar aus Alabama und aus Giesing.

Happy Birthday, Tim Cook!

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