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Brennende Note 7: Samsung erklärt sich am Montag

23.01.2017 | 11:40 Uhr |

Update vom 23.1.: Wie Samsung heute in Seoul auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat, waren schadhafte Akkus der Grund für die zahlreichen Brände der Smartphones Galaxy Note 7 im Sommer und Herbst vergangenen Jahres. Die vom Tochterunternehmen SDI bereit gestellten Batterien hätten nicht die richtige Größe gehabt. Dies hätten rund 700 Ingenieure in ihren Untersuchungen von 200.000 Geräten und 30.000 Akkus festgestellt. Samsung bittet seine Kunden um Entschuldigung und versicher: "Wir haben verschiedene Korrekturmaßnahmen vorgenommen, um sicherzustellen, dass dies nicht mehr passiert".

Original vom 20.1.: Am kommenden Montag will Samsung in einer Pressekonferenz erklären, warum genau so viel Galaxy Note 7 explodierten, respektive ihre Akkus in einer thermischen Reaktion durchgingen . Im Sommer und Herbst war es zu zahlreichen Vorfällen gekommen, weswegen der koreanische Hersteller das Gerät schließlich vom Markt nahm. Spekulationen wurden seinerzeit laut, Samsung habe in größter Eile das Galaxy Note 7 fertig gestellt, um eine vermeintliche Schwäche Apples zu nutzen , da der Konkurrent ein nur evolutionär verbessertes iPhone herauszubringen gedachte. Dabei habe man beim Designs des Akkus geschlampt, dieser sei gewissermaßen in ein zu enges Gehäuse gepresst und daher anfällig für mechanische Beschädigungen mit den beobachteten Folgen geworden. Samsung hat seither den Fall gründlich untersucht und will nun die Ergebnisse der Öffentlichkeit mitteilen. Die Pressekonferenz ist für Montag, den 23. Januar um 10 Uhr Ortszeit angesetzt, also kurz nach Mitternacht nach MEZ.

Nach Ansicht von Marktbeobachtern ist Samsung Angriff auf Apple nicht nur fehl geschlagen, sondern hat sich ins Gegenteil verkehrt. Beim Verkauf des iPhone 7 und iPhone 7 Plus habe Apple demnach von den Problemen der Konkurrenz eher noch profitieren können, die Absatzzahlen seien wieder angestiegen. Apple wird seine Bilanz für das entscheidende Dezemberquartal in der Nacht zum 1. Februar vorlegen.

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