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China will bei Trump-Handelskrieg iPhone-Import einfrieren

14.11.2016 | 10:39 Uhr |

Sollte Trump einen Extrazoll auf chinesische Ware erheben, droht China zurückzuschlagen – gegen iPhones auf dem heimischen Markt.

Der künftige Präsident der USA, Donald Trump, sieht die USA bereits in einem Handelskrieg mit China, den sein Land ohne Gegenmaßnahmen verlieren werde. In China können Waren bei günstigeren Arbeitstarifen oft deutlich günstiger produziert werden. Der designierte Präsident der USA drohte im Wahlkampf mit einer Gebühr von 45 Prozent auf chinesische Einfuhrware zu erheben, was Experten jedoch für rechtlich unmöglich halten. Allerdings könnte er für eine begrenzte Zeit von 150 Tagen im Alleingang 15 Prozent Zuschlag auf China-Importe festsetzen. China droht bei jeglicher Form von Protektionismus durch die USA zurückzuschlagen, berichtet The Verge . So könnte man die Einfuhr von iPhones auf den auch für Apple wichtigen Markt verhindern und statt Flugzeuge von Boeing Maschinen von Airbus bestellen und ähnlich bei Autos aus den USA verfahren.

Während einige Beobachter wie die Global Times hoffen, dass Trump nicht so ”naiv” sein werde, ist immerhin zu vernehmen, dass Chinas Präsident Xi Jinping bereits mit Donald Trump telefoniert und auf den einzig richtigen Weg der Kooperation zwischen den Staaten verwiesen habe, Die beiden Politiker kamen überein, im Gespräch zu bleiben und sich möglichst bald persönlich zu treffen.

China hat bereits im Frühling die USA als den größten iPhone-Markt abgelöst. Demnach waren 2015 rund 131 Millionen iPhones im Umlauf. In den USA waren im vergleichbaren Zeitraum rund 100 Mio. iOS-Smartphones in der Nutzung.

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