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Clips: "Neuerfindung" der Zwischenablage

15.09.2008 | 17:42 Uhr | Thomas Hartmann

Clips 1.x macht ausgiebigen Gebrauch von Leopard-Technologien wie Core Animation, Quicklook und Spaces.

Clips macht schon beim Ansehen der Screenshots und des EinfĂŒhrungs-Videos einen tollen Eindruck. So organisiert es kopierte Inhalte programmspezifisch, in einer Seitenleiste lassen sich die in einer Applikation vorgenommenen KopiervorgĂ€nge einzeln aufrufen. Aber auch die GesamtĂŒbersicht aller Clips ist beeindruckend: diese arrangiert das Tool auf einer eigenen Ebene, die an Dashboard erinnert. Die Clip-Vorschaufenster lassen sich auf diese Ebene drehen, verschieben und nach Belieben anordnen. Jederzeit kann man sich die wichtigsten Infos wie GrĂ¶ĂŸe oder Art zu einem Clip anzeigen lassen. Besonders cool ist es, wenn man die Clips ringförmig anordnet. FĂ€hrt man mit der Maus darĂŒber, wippen die entsprechenden Clips kurz. Wem das zu alles zu verspielt ist, kann seine Clips auch in einem Finder-Ă€hnlichen Fenster einschließlich Quicklook verwalten. Ach ja - die Inhalte in Dokumente einfĂŒgen kann man damit auch. Dazu zieht man sie einfach auf das passende Fenster. Clips 1.x unterstĂŒtzt zudem TastaturkĂŒrzel und eine Lifesuche, bei der zu einer Buchstabenfolge unpassende Clips ausgeblendet werden. Auch mit Spaces kommt das Tool laut Entwickler klar, und will man die Clipboard-Inhalte mit einem anderen Mac teilen, soll auch das möglich sein. Clips 1.x lĂ€uft ab Mac-OS X 10.5 Leopard und kostet 35 US-Dollar (EinfĂŒhrungspreis bis zum 1. Oktober). Eine fĂŒnfzehntĂ€gige Demoversion ist verfĂŒgbar.

Info: Conceited Software

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