1001234

Clips sichten und trimmen

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Clips sichten und trimmen

Zum Sichten des Materials greift man auf eine neue Technik zurück, die Apple als "Blättern" bezeichnet. Dazu gleitet man mit dem Mauszeiger über einen Filmschnipsel. iMovie ist selbst auf nicht mehr ganz aktuellen Macs in der Lage, eine kleine sequenzielle Vorschau des Filmes zu zeigen. Das Verfahren lässt rasch einen Überblick über das im jeweiligen Clip enthaltene Material bekommen.

Um einen Bereich auszuwählen, zieht man mit gedrückter Maustaste einen gelb gefärbten Rahmen auf. Mit einem Doppelklick auf den Inhalt des Rahmens spielt man den im Rahmen befindlichen Abschnitt ab und kann mit den zwei Griffen am Anfangs- und Endpunkt des Films dessen Länge nachträglich ändern. Stimmt die Auswahl, zieht man den bearbeiteten Filmabschnitt in das Projektfenster von iMovie.

TIPP Das gelingt auch mit einem Mausklick auf den Knopf "Auswahl zum Projekt hinzufügen" oder einfach mit der Taste "E".

Wer nachträglich etwas an den Clips ändern will, die sich bereits im Projekt befinden, arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Man zieht mit der Maus einen Rahmen auf; wählt dann aber den Befehl "Bearbeiten > Auf Auswahl trimmen", um den Clip zu kürzen. Möchte man den Clip isoliert betrachten und trimmen, genügt ein Doppelklick auf das Uhrensymbol, das in jedem Clip sichtbar wird, wenn man die Maus auf den Clip bewegt. Der Clip wird dann im Fenster "Trimmen" zur genaueren Bearbeitung geöffnet.

Zusammenstellen und korrigieren

Schritt für Schritt setzt man nun den Film zusammen. Mit den Knöpfen in dem horizontalen Funktionsband lassen sich Audiokommentare hinzufügen, der Bildausschnitt ändern, der Ton abgleichen oder die Farbe ändern. Wer iPhoto für die Bearbeitung von Bildern nutzt, wird sich in iMovie zu Hause fühlen, da die Anmutung und Arbeitsweise der Dialoge sehr ähnlich ist.

Schneiden Wer mit HD-Videos arbeitet, kann einen unerwünschten Rand abschneiden - der Qualitätsverlust hält sich in Grenzen.
Vergrößern Schneiden Wer mit HD-Videos arbeitet, kann einen unerwünschten Rand abschneiden - der Qualitätsverlust hält sich in Grenzen.

Reporter oder Dokumentarfilmer, die ihr Material selbst mit Audiokommentaren versehen möchten, schließen ein spezielles externes Mikrofon an oder nutzen als Notbehelf das Mikrofon, das bei mobilen Macs eingebaut ist. Mit einem Klick auf den Knopf "Voiceover" wird die Aufnahme vorbereitet. Vor der Nachvertonung muss man den Toneingang beziehungsweise die Mikrofonquelle auswählen und die Eingangslautstärke regeln. Die Stereokanäle lassen sich leider nicht separat einstellen, deshalb ist es nicht möglich, die Position der Sprecherstimme im Stereofeld zu verändern. Wenn nötig, aktiviert man die Störungsreduktion oder die Stimmanpassung. Dann wählt man einen Clip aus und legt nach dem Countdown los. Wenn der Kameramann gepatzt hat, so dass störende Objekte am Rande der Aufnahme sichtbar sind, kann man Bildbereiche gezielt beschneiden. Dazu aktiviert man den Filmclip und den Knopf "Beschneiden & Rotieren". Ein grüner Rahmen mit Anfasserpunkten an der Ecke erlaubt dann, den Ausschnitt auf das gewünschte Format zu skalieren. Diese Anpassung lässt sich im Zweifelsfall rückgängig machen - man wählt den Clip erneut aus und entfernt den Rahmen.

TIPP Aus qualitativen Gründen sollten Skalierungen von Videomaterial nicht übermäßig stark ausfallen, denn je kleiner der gewählte Bildausschnitt, desto schlechter die resultierende Bildqualität.

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

1001234