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Clips sichten und trimmen

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Clips sichten und trimmen

Zum Sichten des Materials greift man auf eine neue Technik zurĂŒck, die Apple als "BlĂ€ttern" bezeichnet. Dazu gleitet man mit dem Mauszeiger ĂŒber einen Filmschnipsel. iMovie ist selbst auf nicht mehr ganz aktuellen Macs in der Lage, eine kleine sequenzielle Vorschau des Filmes zu zeigen. Das Verfahren lĂ€sst rasch einen Überblick ĂŒber das im jeweiligen Clip enthaltene Material bekommen.

Um einen Bereich auszuwĂ€hlen, zieht man mit gedrĂŒckter Maustaste einen gelb gefĂ€rbten Rahmen auf. Mit einem Doppelklick auf den Inhalt des Rahmens spielt man den im Rahmen befindlichen Abschnitt ab und kann mit den zwei Griffen am Anfangs- und Endpunkt des Films dessen LĂ€nge nachtrĂ€glich Ă€ndern. Stimmt die Auswahl, zieht man den bearbeiteten Filmabschnitt in das Projektfenster von iMovie.

TIPP Das gelingt auch mit einem Mausklick auf den Knopf "Auswahl zum Projekt hinzufĂŒgen" oder einfach mit der Taste "E".

Wer nachtrĂ€glich etwas an den Clips Ă€ndern will, die sich bereits im Projekt befinden, arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Man zieht mit der Maus einen Rahmen auf; wĂ€hlt dann aber den Befehl "Bearbeiten > Auf Auswahl trimmen", um den Clip zu kĂŒrzen. Möchte man den Clip isoliert betrachten und trimmen, genĂŒgt ein Doppelklick auf das Uhrensymbol, das in jedem Clip sichtbar wird, wenn man die Maus auf den Clip bewegt. Der Clip wird dann im Fenster "Trimmen" zur genaueren Bearbeitung geöffnet.

Zusammenstellen und korrigieren

Schritt fĂŒr Schritt setzt man nun den Film zusammen. Mit den Knöpfen in dem horizontalen Funktionsband lassen sich Audiokommentare hinzufĂŒgen, der Bildausschnitt Ă€ndern, der Ton abgleichen oder die Farbe Ă€ndern. Wer iPhoto fĂŒr die Bearbeitung von Bildern nutzt, wird sich in iMovie zu Hause fĂŒhlen, da die Anmutung und Arbeitsweise der Dialoge sehr Ă€hnlich ist.

Schneiden Wer mit HD-Videos arbeitet, kann einen unerwünschten Rand abschneiden - der Qualitätsverlust hält sich in Grenzen.
VergrĂ¶ĂŸern Schneiden Wer mit HD-Videos arbeitet, kann einen unerwĂŒnschten Rand abschneiden - der QualitĂ€tsverlust hĂ€lt sich in Grenzen.

Reporter oder Dokumentarfilmer, die ihr Material selbst mit Audiokommentaren versehen möchten, schließen ein spezielles externes Mikrofon an oder nutzen als Notbehelf das Mikrofon, das bei mobilen Macs eingebaut ist. Mit einem Klick auf den Knopf "Voiceover" wird die Aufnahme vorbereitet. Vor der Nachvertonung muss man den Toneingang beziehungsweise die Mikrofonquelle auswĂ€hlen und die EingangslautstĂ€rke regeln. Die StereokanĂ€le lassen sich leider nicht separat einstellen, deshalb ist es nicht möglich, die Position der Sprecherstimme im Stereofeld zu verĂ€ndern. Wenn nötig, aktiviert man die Störungsreduktion oder die Stimmanpassung. Dann wĂ€hlt man einen Clip aus und legt nach dem Countdown los. Wenn der Kameramann gepatzt hat, so dass störende Objekte am Rande der Aufnahme sichtbar sind, kann man Bildbereiche gezielt beschneiden. Dazu aktiviert man den Filmclip und den Knopf "Beschneiden & Rotieren". Ein grĂŒner Rahmen mit Anfasserpunkten an der Ecke erlaubt dann, den Ausschnitt auf das gewĂŒnschte Format zu skalieren. Diese Anpassung lĂ€sst sich im Zweifelsfall rĂŒckgĂ€ngig machen - man wĂ€hlt den Clip erneut aus und entfernt den Rahmen.

TIPP Aus qualitativen GrĂŒnden sollten Skalierungen von Videomaterial nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig stark ausfallen, denn je kleiner der gewĂ€hlte Bildausschnitt, desto schlechter die resultierende BildqualitĂ€t.

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