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Commander One 2.0: Verbesserungen für Netzwerklaufwerke und Mac-Finder

28.06.2019 | 11:44 Uhr | Thomas Hartmann

Mit der neuen Version kann man unter anderem Dateien auf entfernten Servern öffnen und editieren. Dazu kommt Unterstützung für den Dark Mode von macOS.

Commander One von Eltima Software hat sich den unter Windows bekannten Total Commander zum Vorbild genommen und bietet umfassende Möglichkeiten für den Zugriff auf Online-Speicher wie Dropbox oder One Drive und verfügt über einen integrierten FTP-Client. Auffällig ist auch die Zwei-Fenster-Ansicht, die auch Tabs unterstützt, und die diversen Optionen, um über die F-Tasten zu kopieren, Dateien zu bearbeiten oder zu verschieben und anderes mehr. Gedacht ist dieses Tool, das eher als Ergänzung zum Mac-Finder, denn als Ersatz sinnvoll ist, vor allem für umfassende Operationen mit unterschiedlichen Verzeichnissen lokal oder online und ist insbesondere für Intensivnutzer eine Hilfe. Hier findet sich unser ausführlicher Test zur ersten Ausgabe von Commander One für den Mac .

Im Blog des Entwicklers oder auch an dieser Stelle   sind die zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen aufgelistet. Darunter wie schon erwähnt der Zugriff auf Dateien über Online-Verbindungen, Unterstützung für weitere Online-Speicher wie Dropbox Business oder Google Team Drives sowie entsprechende Finder-Erweiterungen. Dazu kommt Support für Finder-Tags und für den Dark Mode unter macOS 10.14 . Außerdem haben die Entwickler an der Geschwindigkeit gebastelt, sodass manches geschmeidiger laufen sollte. Noch Zukunftsmusik ist auf unsere Anfrage hin eine Unterstützung im Zwei-Fenster-Modus, um beispielsweise links einen Ordner zu öffnen und rechts den Inhalt als Vorschau wie von Fotos oder Dokumenten direkt zu sehen. Auch reagiert Commander One dabei anders als das macOS, wenn man die Leertaste nutzt, woraufhin sich eigentlich eine Vorschau von Bild oder Dokument ergeben sollte – dies lässt sich allerdings in den Voreinstellungen des Tools konfigurieren. Insgesamt bietet Commander One 2.0 jedoch mächtige und umfassende Optionen für ”Power-User”.

Schon die kostenlose Version des Tools verfügt über zahlreiche Möglichkeiten, die kostenpflichtige Pro-Pack-Ausgabe bietet aber noch deutlich mehr, darunter die WebDav- und FTP-Clients und Unterstützung für Online-Speicher das Mounten von Android, MTP- und iOS-Geräten. Commander One bietet zudem eigene Farbthemes sowie das Komprimieren und Extrahieren unterschiedlichster Archivdateien.

Vorausgesetzt wird mindestens macOS 10.10. Eine Einzelplatzversion kostet 30 US-Dollar, es gibt außerdem Mehrplatzlizenzen. Auch im Mac App Store, wo es derzeit noch die erste Version gibt , sollte der Nachfolger bald zur Verfügung stehen. Hier findet man auch eine deutschsprachige Beschreibung der unterschiedlichen Funktionen, der Preis dort beträgt 33 Euro.

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