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Corel Draw Graphics Suite 2021 nativ für M1 und iPad

10.03.2021 | 08:14 Uhr | Peter Müller

Corel stellt sein Grafikprogramm Corel Draw Graphics Suite in der Version 2021 vor. Neben einigen neuen Funktionen gibt es die Software nun auch nativ für M1-Macs und das iPad.

Corel hat die neue Version seiner Corel Draw Graphics Suite vorgestellt, die mit einer Reihe neuer Funktionen wie perspektivisches Zeichnen, einen flexiblen Designbereich und Verbesserungen bei Bildbearbeitung und Kollaboration aufwartet. Doch vor allem gibt es das Programm nun auch in zwei neuen Fassungen: Die Mac-Version liegt als Universal Binary vor, das heißt, sie lässt sich auch nativ auf den neuen M1-Macs ausführen. Und für das iPad gibt es die CorelDraw.app nun als eigenständige Anwendung – unter Android muss man weiterhin auf die Web-App gleichen Namens zurückgreifen. Für Windows ändert sich ebenso etwas Grundlegendes, die Graphics Suite liegt nun als 64-Bit-Programm vor. Unter Windows 10 bietet Corel Draw zudem eine Optimierung für Touch-, Stift- und Wacom-Tablets. Es bietet auch spezielle Unterstützung für Microsofts Surface Dial und ist für die Verwendung mit diskreten GPUs für zusätzliche Rechenleistung optimiert. Die Suite besteht aus Corel Draw, Corel Photopaint, Corel Font Manager, Power Trace und AfterShot 3 HDR.

Neue Funktionen für Grafiker

Das perspektivische Zeichnen verspricht, in Einpunkt-, Zweipunkt- oder Dreipunkt-Perspektive arbeiten zu können, Objekte lassen sich bequem von einem Perspektivenbereich auf einen anderen übertragen und darin frei verschieben. Im gleichen Programm können Grafiker nun sowohl Vektorillustrationen erstellen als auch Mehrseitenlayouts anlegen. So lassen sich etwa Objekte seitenübergreifend verschieben oder Designs auf unterschiedlichen Seiten vergleichen.

Bei der Bildbearbeitung hat der Hersteller eine optimierte Farbübersetzung integriert, mit der sich Farbzusammensetzungen leicht ändern lassen. Bildanpassungen geschehen in Echtzeit und nondestruktiv. Vor allem iPhone-Nutzer profitieren davon, dass Corel nun das Format HEIF unterstützt.

Bessere Zusammenarbeit

Die Pandemie erfordert neue Methoden der Kollaboration, auch nach deren Ende werden Arbeitsgruppen vermehrt von verschiedenen Standorten aus gemeinsam an Projekten arbeiten. Die über die Cloud CorelDraw.app angebotenen Kollaborations-Tools hat Corel weiter aufgebohrt, ein Dashboard soll etwa auf einen Blick zeigen, was der Stand der Dinge an dem Projekt ist und wer welche Kommentare dazu gegeben hat, Hinweise und Kommentare lassen sich in Echtzeit austauschen. Für das Teilen von Grafikdateien ist eine Integration in Microsoft Teams gegeben.

Corel Draw Graphics Suite kostet als Einzelplatzlizenz laut unverbindlicher Preisempfehlung 719 Euro. Die Kollaboration über CorelDraw.app ist im Abo enthalten, für das Corel pro Lizenz 349 Euro pro Jahr verlangt. CorelDraw.app für Microsoft Teams setzt neben Office 365 noch die Enterpriseversion von CorelDraw.app voraus.  Eine für 15 Tage lang voll lauffähige Testversion ist beim Hersteller verfügbar.

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