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Corona: Bitdefender warnt vor Risiken im Netz

18.03.2020 | 15:27 Uhr | Thomas Hartmann

Weil man möglichst viel von zu Hause erledigen soll, geht man noch weniger vor Ort shoppen. Doch im Internet und in Mails tummeln sich jetzt umso mehr Gefahren.

Darauf weist der rumĂ€nische Entwickler von Antivirensoftware Bitdefender in einer E-Mail an Kunden hin, Betreff: ”Es betrifft uns alle”. Mit der ”neuen NormalitĂ€t”, die sich gerade ausbilde, werden auch mehr Online-Zeiten, EinkĂ€ufe im Internet und das Lesen von Nachrichten und Mails dazugehören. Das nutzen Hacker umso mehr durch neue Angriffsmöglichkeiten, wie der Entwickler meint. So hĂ€tten diese Kriminellen bereits Wege gefunden, den Corona-Virus fĂŒr Betrug und Phishing-Attacken zu missbrauchen, um Nutzerdaten, Passwörter, Kreditkartendaten und Geld zu stehlen.

Dazu gehören nicht-legitime Webseiten, die medizinische VerbrauchsgĂŒter anbieten, welche in Apotheken und Drogerien nicht mehr zu finden sind - darunter etwa solche Artikel wie Desinfektionsmittel, Mundschutzmasken oder Thermometer. Die BetrĂŒger verlangen Geld vom Kunden, liefern aber keine Ware.

Des Weiteren erhalten User betrĂŒgerische E-Mails mit Kennzeichnung ”Doktor“, die vorgeben, fĂŒr das ”Zentrum fĂŒr Seuchenkontrolle und Vorbeugung” (CDC = Centers for Disease Control and Prevention) oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) tĂ€tig zu sein und die EmpfĂ€nger auffordern, AnhĂ€nge mit Infomaterial herunterzuladen oder Bitcoins zu spenden. Oder es kommen Betrugs-E-Mails mit dem Betreff "Spenden Sie fĂŒr den Kampf gegen das Coronavirus", die darum bitten, fĂŒr Coronavirus-Opfer, medizinisches Personal oder sogar fĂŒr COVID-19-Studien zu spenden.

AusfĂŒhrlich beschreibt Bitdefender die Risiken und mögliche Abwehrstrategien in englischer Sprache hier. FĂŒr den Fall, dass online doch etwas schiefgeht und man hereingefallen ist, empfehlen wir unseren kĂŒrzlich erschienenen Ratgeber ĂŒber Internet-Versicherungen.

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