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Corona-Warn-App 1.13 erlaubt jetzt Datenspende

05.03.2021 | 09:33 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Corona-Warn-App ist für iOS und Android in einer neuen Version verfügbar. Das sind die Neuerungen.

Die offizielle deutsche Corona-Warn-App wird jetzt in der Version 1.13 für iOS hier im Apple-App-Store und in Kürze auch für Android hier im Google-Play-Store ausgeliefert. Mit der neuen Version erhalten die Nutzer die Möglichkeit, die von der App gesammelten Daten freiwillig zu teilen, um damit zur Verbesserung der App beizutragen. Hinzu kommt auch noch ein Link in der App, der zu einer wissenschaftlichen Befragung des Robert-Koch-Instituts (RKI) führt. Dieser Link wird dann angezeigt, wenn der Nutzer in der App mit einer roten Kachel über ein erhöhtes Risiko informiert wird. Über die Befragung will das RKI die Wirksamkeit der App analysieren und mehr darüber erfahren, wie die Nutzer sich verhalten, wenn sie über ein erhöhtes Risiko einer möglichen Übertragung des Corona-Virus informiert werden.

Neu ist auch eine eigene Registerkarte für das Kontakt-Tagebuch, über die Nutzer schneller von der Startseite der App aus auf das Kontakt-Tagebuch zugreifen können.

Freiwillige Datenspende soll Corona-Warn-App verbessern

Die Datenspende kann optional in der Corona-Warn-App (ab Version 1.13) aktiviert werden
Vergrößern Die Datenspende kann optional in der Corona-Warn-App (ab Version 1.13) aktiviert werden
© Corona-Warn-App

Die neue Funktion "Datenspende" können die Nutzer der Corona-Warn-App optional aktivieren. Anschließend übermittelt die App an das RKI, ob dem Nutzer eine grüne (für niedriges Risiko) oder rote Kachel (für erhöhtes Risiko) eingeblendet wurde. Zusätzlich können die Nutzer auch ihr Alter angeben und in welchem Bundesland und Landkreis sie leben. Die Informationen nutzt das RKI, um herauszufinden, welchem Risiko Personen ausgesetzt waren. Ziel ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen den App-Warnungen und lokaler Inzidenz herzustellen. Dadurch soll beispielsweise auch erkannt werden, ob es für bestimmte Altersgruppen mehr rote oder grüne Kacheln als bei anderen gibt. Insgesamt soll die freiwillige Datenspende auch dabei helfen, die Wirksamkeit der App zu bewerten und weiter zu verbessern. In dem Zusammenhang weist das RKI ausdrücklich darauf hin, dass über die übermittelten Daten keinerlei Rückschlüsse auf individuelle Personen geschlossen werden können.

Die Datenspende verursacht bei den Nutzern auch keinerlei Kosten. "Die Kosten für die Datenübertragung im Mobilfunknetz werden von den Netzbetreibern getragen, sofern der oder die Nutzer*in eine deutsche SIM-Karte nutzt", erklärt das RKI.

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