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Coronakrise: Apple & Co. beraten sich mit Trump-Regierung in Washington

11.03.2020 | 09:38 Uhr | Thomas Hartmann

Apple, Facebook, Google und andere IT-Konzerne reisen nach Washington ins Weiße Haus, um am Mittwoch mit Offiziellen der US-Regierung über die Folgen des Covid-19-Ausbruchs zu diskutieren.

Dies berichtet "Cult of Mac" . Demnach sind auch Repräsentanten von Amazon, Microsoft und Twitter nach Washington eingeladen und werden dort mit Offiziellen des Ministeriums für Gesundheitspflege und Soziale Dienste, des National Institutes of Health sowie des Arbeitsministeriums der USA und weiteren Behörden zusammentreffen. Dort will man vor allem diskutieren, wie sich die nötigen Schritte und der Informationsaustausch zwischen Industrie und den Firmen mit der US-Regierung bezüglich der Coronakrise koordinieren lassen, heißt es in einem Bericht von "Fox Business" .

Unbekannt ist bisher, wen Apple in die US-Hauptstadt entsenden wird – laut "Cult of Mac" könnte es Apple-CEO Tim Cook selbst sein, der bereits mehrfach zu Gesprächen mit dem Präsidenten im Weißen Haus aufwartete.

Apple sowie andere Silicon-Valley-Größen bekämpfen bereits umfänglich und auf unterschiedlichen Wegen den Ausbruch der Epidemie, indem sie etwa wie Apple Mitarbeitenden in besonders betroffenen Städten auf freiwilliger Basis von Zuhause aus arbeiten lassen oder eine Keynote im März absagte, bei dem das neue iPhone vorgestellt werden könnte. Auch Google hat Maßnahmen getroffen, dass bestimmte Konferenzen nur noch online stattfinden, Facebook hat seine Entwicklerkonferenz abgesagt und Microsoft ein ebenfalls wichtiges Treffen aufgrund der Gefahr von Ansteckung und Weiterverbreitung des Coronavirus gecancelt.

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