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Coronavirus: Aufklärungsclips auf Youtube von der BZgA

07.02.2020 | 15:40 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet nun auch Erklärvideos zum Coronavirus auf Youtube an.

Die Bundesbehörde für gesundheitliche Aufklärung - kurz BZgA - informiert die Bevölkerung nun auch über Videos auf Youtube über den Coronavirus. Bisher wurden 14 Videos im Youtube-Kanal der Bundesbehörde hochgeladen. Zuletzt das Video: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus. Die komplette Playlist zu Coronavirus-Clips finden Sie auf dieser Youtube-Seite.

In dem jüngsten Clip beantwortet die BZgA viele Fragen, die sich Youtube-Nutzer zum Coronavirus stellen dürften. Etwa Fragen wie: "Welche Länder und Regionen sind vom Ausbruch des Coronavirus betroffen", "Was wissen wir zurzeit über die Ursache des Ausbruchs", "Welche Krankheitszeichen werden durch Coronaviren ausgelöst?" und "Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?". Bei allen Videos ist klar erkennbar, welchen Stand die verbreiteten Informationen haben. Weitere Videos beantworten ausführlicher konkretere Fragen zum Coronavirus. Die FAQ-Videos werden regelmäßig aktualisiert.

Auf ihrer Website bietet die BZgA seit einiger Zeit ebenfalls ausführliche Informationen zum Coronavirus an. Hier kann sich die Bevölkerung direkt von offizieller Stelle mit seriösen Informationen rund um dieses Thema informieren. Außerdem steht auch ein laufend aktualisiertes Merkblatt im PDF-Format zum Download bereit.

Laut der Online-Informationsseite der John Hopkings Universität hat sich die Anzahl der weltweit gemeldeten Coronavirus-Infektionen mittlerweile auf über 31.500 erhöht. Über 31.200 Infektionen wurden aus China gemeldet - davon über 20.000 allein aus der Region Hubei und je weitere 1000 Fälle in den Regionen Guangdong und Zhejiang. 

Bisher 12 Coronavirus-Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bisher 12 Fälle bekannt geworden, in keinem anderen europäischen Land gibt es so viele Meldungen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Lage derzeit für Deutschland wie folgt ein:

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China ist aktuell weiterhin gering. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Um eine Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Das Robert-Koch-Institut weist auch darauf hin, dass es bisher noch keine gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie gäbe. In den hierzulande bekannt gewordenen Fällen stünden meistens die Erkältungssymptome im Vordergrund und es erfolge eine Behandlung wie bei einer Infektion. Ein Impfstoff gegen MERS-Coronaviren werde momentan in klinischen Studien erprobt und stehe derzeit nicht zur Anwendung zur Verfügung.

Dem Coronavirus sind bisher 638 Menschen zum Opfer gefallen, davon 637 in China und eine Person in den Philippinen. Bisher 1.759 Personen konnten sich vollständig von der Erkrankung erholen.

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