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Covid-19 führt zu Rekordumsätzen bei Back to School

16.07.2020 | 10:00 Uhr | Peter Müller

Die US-Amerikanische Vereinigung der Einzelhändler hat knapp 7.400 Verbraucher zu den Ausgaben für Schule und Uni befragt.

Covid-19 ist noch nicht vorbei, das muss man immer wieder betonen, selbst wenn Ignoranten in Machtpositionen das Virus am liebsten weglügen wollten. Doch das funktioniert nicht. So ist völlig unsicher, wie nach dem Ende dieses seltsamen Sommers das Leben in Schulen und Universitäten wieder anlaufen wird.

Das bietet nun eben eine Chance für die Hersteller von Hardware, Software und Services, die Ausgaben in der " Back to School "-Saison 2020 werden nach Ansicht der National Retail Federation (NRF) so hoch wie noch nie sein. Matthew Shay, Präsident und CEO der NRF erklärt die Aussichten für die Zeit nach den Ferien:  "Die meisten Eltern wissen nicht, ob ihre Kinder in einem Klassenzimmer oder vor einem Computer im Esszimmer sitzen werden, oder eine Kombination aus beidem. Aber sie kennen den Wert einer Ausbildung und trotzen der Ungewissheit, damit die Schüler darauf vorbereitet sind".

Familien von Schulkindern von der Grundschule bis zu High School würden in diesem Jahr Ausgaben im Schnitt von 790 US-Dollar planen, der bisherige Rekord stand bei 697 US-Dollar. Insgesamt könnten sich die Ausgaben auf 33,9 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr belaufen, im Vorjahr waren es 26,2 Milliarden US-Dollar, der Rekordwert war im Jahr 2012 mit 30,2 Milliarden US-Dollar erreicht.

Auch in Deutschland wird in die technische Ausstattung der Schüler investiert: Die Bundesregierung hat Mitte Mai ein Sofortprogramm zum Digitalen Pakt verabschiedet, damit werden Kosten für "mobile Endgeräte", also Tablets, Laptops etc. für Schulen zur Verfügung gestellt. Diese wiederum können die Ausstattung an eigene Schüler dauerhaft ausleihen. Hier ein Beispiel aus Bremen .

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