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iTunes: Sony blockierte DRM-freie Musik

10.02.2009 | 12:12 Uhr |

Jetzt werden Details zu den Verhandlungen bekannt: Apple soll den Plattenfirmen bereits vor einem Jahr angeboten haben, die Festpreise fallen zu lassen, wenn im Gegenzug das DRM weggelassen wird.

iTunes, Logo, Icon, Abstract
Vergr├Â├čern iTunes, Logo, Icon, Abstract

Seit dem 06. Januar schafft Apple das digitale Rechtemanagement Schritt f├╝r Schritt ab . Daf├╝r hat der Anbieter Zugest├Ąndnisse bei der Preispolitik gemacht: Plattenfirmen d├╝rfen ihre Top-Titel jetzt f├╝r 1,29 Euro anbieten. Apple kehrt der konsequenten Politik der Einheitspreise den R├╝cken. Die New York Times beleuchtet jetzt die Hintergr├╝nde der langen Verhandlungen.

Laut der New York Times waren die Verhandlungen ├╝ber die neuen Konditionen im iTunes Store ein z├Ąhes Ringen . Apple soll den Labels bereits vor einem Jahr vorgeschlagen haben, dar├╝ber zu verhandeln, DRM durch variable Preise zu ersetzen. Laut einem Angestellten der Musikindustrie, der an den Verhandlungen beteiligt war, legte Apple vor allem gro├čen Wert darauf, Musik in Zukunft auch ├╝ber die Mobilfunknetze verkaufen zu k├Ânnen. Phil Schiller verk├╝ndete diese Neuerung am 06. Januar in San Fransisco.

Apple wollte Handy-Musik

Apple soll es sehr wichtig gewesen sein, bei den Musikverk├Ąufen ├╝ber das Handy vorne mitzuspielen. Andere Anbieter wie Nokia haben ebenfalls Musikshops f├╝r Handys im Angebot. Laut Zahlen der Marktforscher von Forrester setzt Apple 1,5 Milliarden Dollar mit dem iTunes Store um, wobei mobil nur 70 Millionen umgesetzt werden. Dennoch wolle Apple einen gro├čen Teil vom Kuchen des mobilen Angebots abbekommen.

Sony soll sich lange gegen Steve JobsÔÇÖ Vorschlag gestr├Ąubt haben. Laut der New York Times hatten alle anderen Plattenfirmen bereits eingelenkt, als Sony sich noch weigerte, dem neuen iTunes-Konzept zuzustimmen. Sony-BMG-CEO Rolf Schmidt-Holtz soll gefordert haben, dass die neue Preispolitik sofort in Kraft trete, w├Ąhrend Apple dies ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum einf├╝hren wollte.Nach einem hitzigen Telefonat um Weihnachten herum soll Schmidt-Holtz eingelenkt haben und stimmte Apples Vorschlag schlie├člich zu.

Info: New York Times

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