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DSL-Geschwindigkeit

20.01.2007 | 09:00 Uhr

DSL-Geschwindigkeit

Alle Macs: Die Easybox 220 von Vodafone bietet allen Macs mit USB-Anschluss Ver bindung in das schnelle UMTS-Netz von Vodafone.
Vergrößern Alle Macs: Die Easybox 220 von Vodafone bietet allen Macs mit USB-Anschluss Ver bindung in das schnelle UMTS-Netz von Vodafone.

Während der ersten Ausbaustufe von UMTS mit Transferraten von 384 KBit/s bot die Technologie bereits die ungefähr sechsfache Bandbreite im Vergleich zu GSM-Handys. Durch die Einführung der HSDPATech nologie (high speed downlink packet access), einer Erweiterung des 3G-Mobilfunkstandards, lassen sich die Down loadraten auf 1,8 MBit/s erhöhen. In einigen Städten hat Vodafone das HSDPA-Netz sogar auf 3,6 MBit/s erweitert. Mit den genannten Bandbreiten wird UMTS zu einer wirklichen Alternative zu DSL, vorausgesetzt man wohnt in einer Gegend, die bereits mit dem breitbandigen Angebot versorgt wird. UMTS bietet, ist man einmal Kunde, dann noch einen gewaltigen Vorteil, wenn man die Verbindung auch unterwegs nutzen will. Es gibt zahlreiche Adapter für Macs, Windows-PCs und Notebooks, der schnelle Internet-Zugang geht einfach mit auf Reisen. Nach den ersten Anfängen kommt spätestens im Jahr 2007 UMTS mächtig in Schwung. Die Bandbreite lässt sich sehen und in vielen Gebieten, in denen DSL noch nicht angeboten wird, ist UMTS bereits verfügbar.

UMTS-Verfügbarkeit

Wer UMTS auf Reisen und vor allem zu Hause nutzen will, muss zunächst bei den vier in Frage kommenden Anbietern klären, ob UMTS verfügbar ist und mit welcher Bandbreite. Die vier Unternehmen in Deutschland ermöglichen Interessierten hausnummerngenaue Recherche. Ist UMTS zu Hause nur mit 384 KBit/s verfügbar, ist es nur sinnvoll, wenn man viel reist und dabei online sein möchte. In diesem Fall ist ein zusätzlicher DSL-Anschluss zu Hause empfehlenswert.

UMTS oder Hotspot

Lange Zeit unkten Spötter, dass die Mobiltelefon- Unternehmen ihr Geld für die UMTS-Lizenzen schlecht angelegt hätten, schließlich gäbe es überall Hotspots, also kostenlose WLAN-Zugänge zum Internet. Zwar steigt die Zahl der verfügbaren WLANs stetig, viele davon sind aber alles andere als kostenlos. Wer an Flughäfen oder auf Bahnhöfen etwa einen Telekom- Hotspot nutzen möchte, wird ebenso zur Kasse gebeten wie viele Hotelgäste. Hier ist eine nüchterne Kostenanalyse hilfreich. Übersteigen die monatlichen Kosten eines Reisenden für die Nutzung von Hotspots 20 Euro, kann ein UMTS-Volumentarif Abhilfe schaffen. So bietet etwa Vodafone für 17 Euro ein monatliches Datentransfervolumen von 200 Megabyte im Tarif „Volume L“. Das gestaffelte Angebot des Unternehmens geht bis zur so genannten „Fair Flat National“, der Tarif schließt für 42,50 Euro den gewaltigen Datentransfer von fünf Gigabyte ein.

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