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DSLR-Kameras der Einsteigerklasse

30.08.2008 | 00:00 Uhr

Test: DSLR-Kameras der Einsteigerklasse

Profi-Kameras zum kleinen Preis

Wir versammeln die Einsteigerklasse, die - inklusive Objektiv - weniger als 700 Euro kosten. Neben einer besseren BildqualitÀt, insbesondere beim Rauschverhalten und dem Dynamikumfang, legen die Kameras auch bei der Ausstattung zu.

Von Markus Schelhorn (28.08.2008)

Auch der unbedarfte Fotograf muss nicht vor digitalen Spiegelreflexkameras zurĂŒckschrecken, denn die Einsteigerklasse kommt mit einfach zu bedienenden Motivprogrammen und Automatikfunktionen. Das schöne aber ist die zusĂ€tzliche Möglichkeit der kreativen und qualitativ deutlich besseren Fotografie, als sie mit Kompaktkameras möglich ist.

Bis auf die Nikon D60 und Pentax K200D bieten die Kameras eine Liveview-Funktion, bei der man das aufzunehmende Bild wie bei einer Kompaktkamera im Display betrachten kann. Das Liveview der Canon EOS 450D ist allerdings wenig komfortabel und per Voreinstellung sogar deaktiviert. ZunĂ€chst muss man es im KameramenĂŒ aktivieren, um es nutzen zu können. Der Autofokus ist nicht praxisgerecht einsetzbar, so ist das Liveview der EOS 450D nur mit manuellem Fokus wirklich zu gebrauchen. Trotzdem ist es in Verbindung mit der bis zu 10-fachen VergrĂ¶ĂŸerung eines frei wĂ€hlbaren Bereichs ein sinnvolles Werkzeug beispielsweise fĂŒr Makro-Fotografen.

Sehr komfortabel dagegen ist die Liveview-Funktion bei der Olympus E-520 und der Sony Alpha 350. Hier lĂ€sst sich die Funktion direkt aufrufen, auch der Autofokus arbeitet im Liveview-Modus hinreichend schnell. Übrigens bietet die Sony Alpha 350 als einzige Kamera im Test ein nach oben und unten schwenkbares Display, fĂŒr manche Aufnahmesituationen ist das durchaus praktisch.

Ein weiterer wichtiger Ausstattungspunkt ist der Staubschutz des Bildsensors. Alle Modelle bieten eine RĂŒttelmechanik, die Staub vom Sensor abschĂŒtteln soll - ein Ausstattungsmerkmal, das bei den VorgĂ€ngern noch nicht ĂŒblich war.

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