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Das Comeback des Mac

21.01.2009 | 08:54 Uhr | Peter Müller

Das Comeback des Mac

Hello, again. Seit dem 5. September 1998 in Deutschland erhältlich.
Vergrößern Hello, again. Seit dem 5. September 1998 in Deutschland erhältlich.

Die Informationen über die Betriebssystemstrategie waren ein wenig verwirrend, zeigten aber, wo Apple in den nächsten Jahren hin wollte. Zum Star der Veranstaltung wurde jedoch die Hardware, die Steve Jobs vier Tage zuvor in Cupertino gezeigt hatte. Endlich hatte der Ur-Mac einen würdigen Nachfolger gefunden, der iMac, zunächst in bondi-blue erhältlich, setzte neue Maßstäbe und sorgte über Jahre für gute Geschäfte.

Im Mai 1998 begann der neue Angriff auf den Verbraucher mit einem konsequenten Modell. SCSI oder ADB? Brauchen wir nicht mehr, weg damit. Stattdessen haben die Rechner USB an Port, die neue serielle Schnittstelle, mit der Microsofts Windows 98 noch Ärger hat. Ein Diskettenlaufwerk? Himmel hilf, das braucht doch kein Mensch mehr, weg damit! Stattdessen präsentiert sich der iMac als der leicht zu vernetzende Internetcomputer (daher auch das "i"). Daten bis 1,4 MB lassen sich doch über das Internet transportieren, für die größeren Brocken gibt es die CD. Gleichwohl, brennen kann der iMac die Silberscheiben noch nicht, Brenner waren 1998 noch viel zu teuer, um den iMac für 1.500 US-Dollar verkaufen zu können. Also schaffte sich der Anwender mit dem iMac gleich noch neue USB-Massenspeicherlaufwerke an, um seine alten Zip-, Jaz- und Syquest-Scheiben noch lesen zu können. Die Jahre der Jahrtausendwende waren für Apple nicht immer erfreulich, die 1998 eingeleitete Rückkehr zum Erfolg jedoch nachhaltig. Lesen Sie morgen mehr über das zweite Standbein Apples als Hersteller von Unterhaltungselektronik.

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