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Das iPhone im Jahr 2019: Mehr vom selben

28.12.2019 | 08:00 Uhr | Peter Müller

Das iPhone-Jahr 2019 war ein gutes, Revolutionen sind aber ausgeblieben. Außer beim Zubehör.

Jedes Jahr etwas Neues. Natürlich braucht man nicht jedes Jahr ein neues Smartphone, doch zwingen die Umstände des Marktes und der Börse Apple augenscheinlich dazu, jedes Jahr ein neues Modell des iPhone herauszubringen. Wobei Apple dabei das Rad nicht neu erfindet und es seit geraumer Zeit auch nicht mehr bei einem neuen Modell belässt. Nicht einmal drei neue bei der Präsentation im September sind mittlerweile ungewöhnlich, sondern schon im dritten Jahr in Folge gegeben. Nur hat Apple in diesem Jahr beim Veröffentlichungsschema dann doch etwas Neues gewagt: Die drei 19er-iPhones haben es gleichzeitig in den Handel geschafft.

Die Nomenklatur erscheint auch einigermaßen neu – oder Apple geht schlicht zum alten zurück, zu arabischen statt römischen Ziffern. Nun ist also die elf an der Reihe, die Apple "11" schreibt und nicht "XI". Dennoch sind die iPhones des Jahrgangs 2019 direkte Nachfolger ihrer Vorgänger, das iPhone 11 folgt auf das iPhone XR, das iPhone 11 Pro auf das iPhone XS und das iPhone 11 Pro Max auf das iPhone XS Max. Neu ist also auch die Bezeichnung "Pro": Beim iPad, dem iMac und dem Macbook kann man es sich ja noch vorstellen, dass die "Pros" für den Einsatz im Beruf gedacht sind und die Modelle ohne Zusatz für das Privatvergnügen, beim iPhone fällt die Trennung schon schwerer. Mehr noch bei den Ende Oktober vorgestellten Airpods Pro: Denn wer professionell Musik hört – im Tonstudio, bei der Orchesterprobe oder im Unterricht der (Hoch-)schule, der verwendet gewiss keine Bluetooth-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung.

So bedeutet "Pro" in diesem Fall einfach nur "besser ausgestattet". Bei den Kopfhörern ist das die genannte Geräuschunterdrückung, bei den iPhones die dritte Kamera. Wobei streng genommen die Unterscheidung zum iPhone 11 die zweite Kamera ist, diejenige, die den zweifachen optischen Zoom herstellt. Die dritte Kamera ist für beide Modelle neu: Eine Ultraweitwinkelkamera, die gewissermaßen einen inversen Zoom auf den Wert 0,5 erlaubt.

Beide (beziehungsweise alle drei) neue Smartphones bekommen mit dem neuen Chip A13 Bionic auch einen Nachtmodus implementiert und "Deep Fusion" für Bilder bei mäßigen Lichtverhältnissen. Alles in allem sinnvolle Erweiterungen und Verbesserungen gegenüber den Modellen von 2018, aber eben keine Revolution.

Die könnte für 2020 anstehen. Dann soll Apple nicht nur auf den neuen Mobilfunkstandard 5G aufspringen, sondern gleich vier neue Modelle bringen. Die könnten dann iPhone 12 heißen, mit und ohne "Pro", mit und ohne "Max". Und wenn man den Gerüchten glauben kann, bringt Apple schon im kommenden Frühjahr einen Nachfolger für das iPhone SE . Dieses könnte entweder iPhone SE 2 heißen oder iPhone 9, auf dem Gehäuse des iPhone 8 basieren oder ohne Homebutton, dafür mit TouchID im seitlichen Knopf kommen.

Jedes Jahr also etwas Neues – wir werden berichten. Aber das hier wussten wir zu den neuen iPhones und dem jährlichen Betriebssystemupdate auf iOS 13 im zu Ende gehenden Jahr 2019 zu berichten:

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