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Das ist neu in macOS Monterey 12.1

14.12.2021 | 16:30 Uhr | Thomas Armbrüster

Das Update auf die Version 12.1 von macOS Monterey ist nicht nur ein Sicherheitsupdate, sondern behebt auch etliche Fehler und erweitert den Funktionsumfang.

Weniger Lücken und Fehler

Auf der Liste der geschlossenen Sicherheitslücken stehen 42 Einträge , das sind mehr als beim Update für macOS Big Sur 11.6.2. Betroffen sind dabei viele Bereiche des Betriebssystems, angefangen vom Kernel über Bluetooth, die Sandbox, Grafiktreiber, die Launch Services bis hin zu Webkit. Die ausführliche Liste ist hier zu finden . Außer diesen Fehlerbehebungen bekommt man auch eine neue Version von Safari mit der Versionsnummer 15.2. Diese Version gibt es nur für Monterey, unter Big Sur bleibt es bei der Ausgabe 15.1.

Auf der Liste der behobenen Fehler steht unter anderem das Problem, dass sich das neue Macbook Pro 16-Zoll im ausgeschalteten und zusammengeklappten Zustand nicht laden ließ. Zudem sollen sich jetzt alle Macbooks mit M1-Chip auch über ein externes Display zuverlässig aufladen lassen, und die Trackpads sollten ebenso zuverlässig auf Tippen und Klicken reagieren. Menüleistenextras verschwinden nach dem Update nicht mehr unter der Kamera-Notch der Macbooks mit 14-Zoll und 16-Zoll Display, und HDR-Videos von Youtube bringen diese Macs nicht mehr zum Absturz, wir haben über das Problem Mitte November berichtet .

Die Version 15.2 von Safari gibt es nur unter macOS Monterey 12.1, Big Sur verwendet weiterhin Safari 15.1.
Vergrößern Die Version 15.2 von Safari gibt es nur unter macOS Monterey 12.1, Big Sur verwendet weiterhin Safari 15.1.

Funktionserweiterungen

Auf dem Mac ist nun Shareplay in Facetime verfügbar, sowie bisher schon auf dem iPad und dem iPhone. Damit lassen sich Inhalte von Apple TV, Apple Music und Apple Fitness sowie von Anwendungen wie Tiktok und Switch gemeinsam anschauen und anhören. Außerdem lässt sich über Shareplay der Bildschirm über Facetime teilen. Zukünftig sollen noch weitere Apps mit Shareplay verwendet werden können.

Mit Monterey 12.1 lässt sich jetzt auch das Voice-Abo für Apple Music abschließen. Dabei handelt es sich um ein Abo von Apple Music, das ausschließlich über Siri bedient wird und mit 4,99 € günstiger ist als das normale Abo für Apple Music.

Erbe an einem anderen Tag

Nicht finden können wir die Einstellung für den Nachlasskontakt für iCloud, der auf dem iPhone und dem iPad mit dem Update auf iOS und iPadOS 15.2 verfügbar ist. Das könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass unser Testrechner ein Intel-Mac ist und dass für diese Funktion ein Apple-Chip erforderlich ist. Informationen dazu konnten wir aber nicht finden. Dagegen lässt sich nun die Option „E-Mail-Adresse verbergen“ aktivieren und verwenden, sofern man ein kostenpflichtiges Abo von iCloud abgeschlossen hat. Auf was man weiterhin warten muss ist Universal Control . Apple hat diese Funktion, mit der man Macs und iPads gemeinsam über eine einzige Tastatur, Maus oder Trackpad bedienen kann, auf das kommende Frühjahr verschoben.

Sofern man ein kostenpflichtiges iCloud-Konto hat, kann man nun die Option zum Verbergen der E-Mail-Adresse verwenden.
Vergrößern Sofern man ein kostenpflichtiges iCloud-Konto hat, kann man nun die Option zum Verbergen der E-Mail-Adresse verwenden.

Ein paar Veränderungen sind in Fotos zu finden. Hier gibt es neue Darstellungen der Rückblicke, wobei wir keine Einstellmöglichkeiten beim Abspielen für die dabei verwendete Musik und Effekte finden können. Und in der TV-App hat Apple die Buttons „Filme“ und „TV-Sendungen“ unter „Store“ zusammengefasst, was die Symbolleiste übersichtlicher macht, zumal auch der separate Button „Kinder“, der ebenfalls den Store geöffnet hatte, weggefallen ist.

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