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Das richtige VoIP-System auswählen: SIP oder Skype?

20.01.2007 | 09:00 Uhr

Das richtige VoIP-System auswählen: SIP oder Skype?

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Sowohl SIP-basierte VoIP-Dienste als auch Skype bieten kostenlose Telefongespräche per Internet und Übergänge ins Fest- und Mobilfunknetz. Dennoch unterscheiden sich beide Systeme erheblich, wir helfen bei der Auswahl.

Die beiden Protagonisten im Bereich VoIP sind zumindest momentan nicht kompatibel. Wer einen SIP-basierten Dienst verwendet, kann einen Skype-Benutzer nicht direkt per Internet anrufen. Grund ist die fehlende Unterstützung des SIP-Protokolls bei Skype, es ist proprietär, ähnlich wie Apples iChat und andere Systeme. Für beide Systeme gibt es gewichtige Gründe, sie zu nutzen, letztlich wird die Anforderung des Anwenders entscheiden.

Marktführer Skype

Das von Ebay übernommene Skype wird weiter gewaltig wachsen. Schon jetzt gibt es Nutzer in über 200 Ländern. Die Software gibt es für sämtliche wichtigen Betriebssysteme. Skype und SIP-VoIP unterstützen auch Videotelefonie, wenn der Gegenpart über die entsprechende Software verfügt. Skype hat sich schon gegen andere Lösungen durchgesetzt, schaut man auf die Zahl der Nutzer: An einem normalen Tag sind 5 bis 8 Millionen Skyper online. Der Basisdienst ist komplett kostenlos, der Anwender kann sofort loslegen. Alle Dienste wie eine feste Rufnummer für Anrufe aus dem Telefonnetz, eine Rufweiterleitung, Anrufbeantworter und Anrufe in das Mobil- und Festnetz sind bei Skype kostenpflichtig. Wer als Skype-User auch aus dem normalen Telefonnetz erreichbar sein will, benötigt Skypein. Kostengünstige Telefonate in das weltweite Fest- und Mobilnetz sind kostenpflichtig, aber lohnend. Gerade Auslandsgespräche kosten einen Bruchteil dessen, was für ein Handyoder Festnetztelefonat zu berappen ist.

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