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Das sagt Apple-CEO Tim Cook zum neuen Kinofilm

09.11.2015 | 08:53 Uhr |

Am 12. November startet "Steve Jobs" in den deutschen Kinos - bereits jetzt ist absehbar, dass die Diskussionen um den Film kontrovers ausfallen werden. Lesen Sie, wie das private und berufliche Umfeld von Jobs auf den Streifen reagiert hat und wie ihn die internationale Presse bewertet.

Steve Jobs ist im neuen Kinofilm, der im Verleih von Universal Pictures Germany erscheint und sich im Wesentlichen auf Walter Isaacsons Biografie "Steve Jobs" stĂŒtzt, einerseits als Genie gezeichnet. Andererseits wird Jobs auch als herzlose und kalte Persönlichkeit inszeniert, die die Menschen in ihrer Umgebung schlecht behandelt.

Michael Fassbender als Steve Jobs

In der Hauptrolle wird Michael Fassbender ("Eden Lake", "12 Years A Slave") als Steve Jobs zu sehen sein, Seth Rogen ("Superbad", "The Interview") mimt Apple-MitbegrĂŒnder Steve Wozniak . Die Handlung setzt den Fokus auf drei Produkte, die fĂŒr das Leben des 2011 verstorbenen VisionĂ€rs entscheidend waren: der Macintosh (1984), der erste NeXT -Rechner (1988) und der iPod (2001). Oscar-PreistrĂ€gerin Kate Winslet ("Titanic", "Der Gott des Gemetzels") ist in der Rolle der Joanna Hoffman dabei - als Marketing-Verantwortliche fĂŒr den Mac scheut sie dabei keinen Zweikampf mit Jobs. Ebenfalls in einer Nebenrolle ist Jeff Daniels ("Zeit der ZĂ€rtlichkeit", "Speed") zu sehen, der sich als John Sculley mit Steve Jobs streitet.

ErwĂ€hnenswert ist all das auch deshalb, weil dieser Film anders ist als der bei Kritikern 2013 durchgefallene Film "Jobs" von Regisseur Joshua Michael Stern mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle. Im neuen Film setzt sich Regisseur und Oscar-PreistrĂ€ger Danny Boyle ("Trainspotting", "Slumdog Millionaire") kritisch mit der schwierigen Persönlichkeit des Apple-GrĂŒnders auseinander. Das Drehbuch zum Film stammt aus der Feder von Aaron Sorkin , der unter anderem fĂŒr das Skript von David Finchers erfolgreichem Zuckerberg-PortrĂ€t "The Social Network" verantwortlich zeichnet.

Kontroversen um "Steve Jobs"

Die Kontroversen um den neuen Jobs-Film beginnen bereits in der Planungsphase. Jobs Witwe Laurene Powell Jobs soll im Vorfeld die zunĂ€chst fĂŒr die Hauptrolle vorgesehenen Hollywood-Stars Leonardo Di Caprio und Christian Bale angerufen haben, um sie von einer Beteiligung an der Produktion abzubringen - offensichtlich mit Erfolg. Als Regisseur war zunĂ€chst David Fincher im GesprĂ€ch, plötzlich war davon keine Rede mehr. Michael Fassbender bekam schließlich die Hauptrolle, war aber offensichtlich nur zweite Wahl wie unfreiwillige Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem großen Sony-Hack ergaben. Laurene Powell Jobs soll zudem auch potenzielle Geldgeber gedrĂ€ngt haben, nicht in den Film zu investieren. Hier haben wir zahlreiche Stimmen prominenter Wegbegleiter von Steve Jobs zum Film fĂŒr Sie zusammengefasst - darunter Apple-CEO Tim Cook , Steve Wozniak und John Sculley.

Das sagt die Presse zum neuen Jobs-Film

Die internationale Presse zeigt sich bislang - weitgehend - begeistert von "Steve Jobs". So bringt es der neue Jobs-Kinofilm auf dem Bewertungsportal Rottentomatoes.com auf eine Wertung von 85 Prozent - basierend auf 169 Rezensionen. Zum Vergleich: "Jobs" aus dem Jahre 2013 (mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle) bringt es auf eine Wertung von 27 Prozent bei 121 Rezensionen. Wir haben einige Pressestimmen zum Film fĂŒr Sie zusammengefasst.

Rolling Stone : "‘Steve Jobs‘ gehört zu den besten Filmen des Jahres. Er zeigt was sich unter der Hochglanz-OberflĂ€che verbirgt, ohne dabei die Errungenschaften dieses Querdenkers zu schmĂ€lern, dessen Vision noch heute unser digitales Leben prĂ€gt."

Los Angeles Times : "‘Steve Jobs‘ ist ein smarter, unglaublich unterhaltsamer Film der vor kreativer Energie nur so strotzt. Was er nicht ist, ist eine Standard-Filmbiografie."

New York Times : "Das Beste an ‚Steve Jobs‘, das diesen Film sowohl als Tribut, als auch als Kritik funktionieren lĂ€sst, ist, wie chaotisch er ist. Das rasende Multitasking lĂ€sst die Story beizeiten fast an die Wand fahren. Und doch ist das Resultat dieses Films nicht Chaos, sondern KohĂ€renz."

Entertainment Weekly : "So scharf und glĂ€nzend ‘Steve Jobs" auch ist: Am Ende bekommt man den Eindruck, dass es hier mehr um Unterhaltung geht, als darum Licht ins Dunkel zu bringen."

Wall Street Journal : "Trotz aller Spekulationen und selbst auferlegten Grenzen vermittelt ‘Steve Jobs’ das beeindruckende Bild eines geplagten Titanen, der mit sich selbst und seinen Mitmenschen ringt, um die Welt zu verĂ€ndern und damit mehr Erfolg als die meisten Menschen hat."

Time : "Das Problem an Sorkins komplexem Fantasiespiel ist nicht die Anerkennung Jobs dunkler Seiten, sondern der Verzicht darauf den echten Menschen zu sehen der diesen Film inspiriert hat."

US-Kinostart: Kein Kassenschlager

Trotz der Kontroversen und der ĂŒberwiegend guten Kritiken, die der neue Film ĂŒber das Leben und Wirken von Steve Jobs hervorruft: An den US-Kinokassen blieb der große Run auf Tickets fĂŒr "Steve Jobs" zunĂ€chst aus. Die Filmbiografie war am 23. Oktober in den Vereinigten Staaten angelaufen und hat einem Bericht der "Variety" zufolge am ersten Wochenende "lediglich" etwas mehr als sieben Millionen Dollar eingespielt. Die Produktionskosten sollen sich auf circa 30 Millionen Dollar belaufen. Ob "Steve Jobs" in Deutschland mehr Zuschauer in die LichtspielhĂ€user locken kann, wird sich zeigen: Universal Pictures Germany bringt "Steve Jobs" am 12. November 2015 auch hierzulande auf die große Leinwand.

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