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Deep Art: Tübinger Startup verwandelt Fotos in Kunstwerke

01.04.2020 | 15:23 Uhr | Thomas Hartmann

Eigene Fotos im Stil berühmter Kunstrichtungen zu verfeinern, das geht auch mit einem KI-Algorithmus der Tübinger Universität und ihrer Forscher.

Auf der Website Deep Art findet man in englischer Sprache – obwohl die Initiative aus Tübingen und der dortigen Universität stammt – die Aufforderung, jedes Foto kostenlos in ein Kunstwerk verwandeln zu lassen. Dazu werden berühmte Kunstrichtungen wie etwa diejenige von Vincent van Gogh genutzt, ein neuronales Netzwerk wandelt die Vorlage – ein vom User hochgeladenes Foto aus dem eigenen Bestand, das geht auch wunderbar per Drag-and-Drop beispielsweise aus Fotos – in ein Kunstwerk, für das man aus mehreren Vorschlägen eine Stilrichtung auswählen kann. Nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse und Absenden kann es eine Zeit lang dauern, bis man das Ergebnis erhält.

Zur Anregung findet man Produkte anderer Nutzer auf der Website. Mehr über sich selbst verraten die fünf Forscher der Universität Tübingen , dazu kommen zwei Partner von der Freiburger Universität, die als die Köpfe (”Brains”) hinter dem Video-Renderagorithmus bezeichnet werden.

Die Fotos lassen sich auf der Website veröffentlichen oder privat halten, man kann sie anschließend frei teilen. Ferner kann man auch eigene Stile auf die Website hochladen.

Wer sich allgemein für Kunst interessiert, wir hatten ja unter anderem schon die Google-App Arts & Culture mit virtuellen Museumsbesuchen vorgestellt. Dazu gibt es ein interessantes Update – jetzt kann man auch Selfies anfertigen, die mit Tausenden von Kunstwerken verbundener Museen verglichen werden, um Ähnlichkeiten zum eigenen Porträt zu finden und dieses Kunstwerk dem User zurückzuspiegeln. Google verspricht, dass das eigene Foto nicht an das Unternehmen gesendet wird, nur man selbst könne es sehen, außer, wenn man es teilen möchte.

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