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Der Re-Import löst den Kopierschutz

21.09.2006 | 13:35 Uhr |

Der Re-Import löst den Kopierschutz

Mit dem Feature "CD Text" erkennt iTunes 7 nun auch von ihm selbst gebrannte Audio-CDs samt aller entscheidender Meta-Daten. Wer nichts an den Standard-Einstellungen verändert, wird sogar von iTunes aufgefordert, nach Abschluss des Brenn-Vorgangs die Audio-CD zu importieren. Der Anwender hat jetzt die Freiheit, das Dateiformat zu bestimmen, denn nicht jeder Player kann auch mit dem ungeschützten AAC-Fomat (Dateiendung: .m4a) arbeiten, das klassische MP3-Format hat seine Vorteile in der Interoperabilität mit anderen Geräten. Zu empfehlen sind für die Import-Einstellungen entweder AAC in guter Qualität (128 kBit, Stereo/joint) - das entspricht der Quell-Qualität aus dem Store - oder MP3 mit besserer Datenrate, um dem Qualitätsverlust durch das erneute Kodieren vorzubeugen. In diesem Fall sollte die Qualitätsstufe bei "hoher Qualität" liegen (160 kBit, Stereo/joint). Deutlich höhere Qualität macht bei dem Ausgangsmaterial kaum Sinn und nur größere Dateien. Wer sich unsicher ist über die gewählte Qualitätsstufe, sollte den Import erst nach Kontrolle in den Einstellungen unter Erweitert/Importieren starten. Und noch ein Tipp: Um die DRM-geschützen und ungeschützen Dateien besser auseinander zu halten, empfiehlt es sich, nach dem Brennen der Audio-CD und vor dem Re-Import die gekauften Songs z.B. am Ende des Albumnamens mit einem Stern, einer Raute oder Ähnlichem zu versehen - bequem durch die Auswahl aller Album-Titel und das Informationsfenster. So kann, wer will, die kopiergeschützten Dateien gezielt ohne Suchen nach der Dateierweiterung .m4p im Finder bzw. Windows Explorer in iTunes über eine intelligente Wiedergabeliste finden und löschen. Vorsichtige Naturen legen sich davon vorher ein Backup an.

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