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Der iPod als Adressbuch

29.09.2006 | 11:59 Uhr |

Der iPod als Adressbuch

Bei Windows-Rechnern dienen wahlweise Outlook Express oder die Profiversion Outlook 2003 als Quelle für Adressen. Am Mac übernimmt der iPod Daten aus dem Adressbuch von Mac-OS X. Über die iTunes-Voreinstellung kann man bei jedem Anschließen des iPod die Adressen zwischen iPod und PC oder Mac automatisch abgleichen lassen. Dazu ruft man die Einstellungen von iTunes auf und markiert unter dem Reiter „iPod“ bei „Kontakte“ die Option zum Synchronisieren. Die Adressen landen in Form von iCalendar-Dateien im iPod-Ordner „Contacts“. Diese iCalendar-Dateien können auch andere Kalenderprogramme wie Sunbird oder Lotus Notes öffnen, allerdings beherrscht iTunes nur mit Outlook und Adressbuch die automatische Synchronisation.

Der iPod als Kalender

Auch als Kalender kann der iPod dienen. Dazu aktiviert man die Synchronisierung von Kalenderdaten in iTunes unter „Einstellungen > iPod > Kalender“. Dann überträgt iTunes Termine von Microsoft Outlook am PC auf den iPod. Auf dem Mac füllt iTunes den iPod mit sämtlichen Daten des Kalenderprogramms iCal. Dabei unterscheidet das Tool zwischen Ereignissen und Aufgaben. Über USB 2 dauert die Synchronisierung auch umfangreicher Dateien lediglich wenige Sekunden.

iCal und Outlook als Quelle

Besonders einfach funktioniert der Abgleich der Daten von Apples iCal und dem iPod. Auch Outlook wird von iTunes unterstützt. Bei jedem Anschluss des iPod werden Adressen und Termine vom Mac oder Windows-Rechner auf den iPod übertragen. Dies geschieht auch dann, wenn man die automatische Aktualisierung der iTunes-Musikstücke abgeschaltet hat. Schönheitsfehler: Bei Outlook kann der Anwender keine Notizen mit übertragen. Lediglich die Termindaten selbst werden transferiert. Mindestvoraussetzung für die Kommunikation mit iTunes ist zudem Outlook 2003, Outlook 2000 wird nicht unterstützt. Die neue Betaversion von Outlook 2007 funktionierte in unserem Test problemlos.

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