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Design-Konzept: Xcode für iPad Pro

21.04.2020 | 09:19 Uhr | Peter Müller

Wem Swift Playgrounds auf dem iPad irgendwann nicht mehr reicht, muss für Xcode auf den Mac umsteigen. Noch.

Bei der Frage, ob das iPad Pro jetzt ein richtiger Computer ist oder nicht, winken Programmierer recht schnell ab. Natürlich ist das Tablet kein Computer, mag die Tastatur noch so gut sein – denn Programmieren kann man damit nicht, es gibt kein Xcode für das iPad.

Ob Apple das in naher Zukunft ändern will und kann, ist nicht bekannt, der Designer Parker Ortolani lässt nun aber mit einer Konzeptstudie zu Xcode auf dem iPad aufhorchen . Für das iPad müsste die Entwicklungsumgebung völlig neu gedacht und an Touch angepasst werden, Magic Keyboard hin oder her.

Die Schaltflächen und Menüs werden in Ortolanis Studie daher größer, der Code bleibt aber zentral. Vorteil: Entwickler könnten ihre Programme sofort auf dem iPad testen und müssten nicht auf Simulatoren ausweichen oder ein Tablet an den Mac anschließen. Ein anderer Vorteil: Der Einstieg in das Programmieren wäre ab 379 Euro zu haben, denn es ginge ja auch ohne Tastatur – weit günstiger als auf dem Mac. So anregend Swift Playgrounds für neue Programmierer auch sein mag, irgendwann ist das ausgespielt und es wird Zeit für die echte Sache.

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