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Deutscher Wetterdienst warnt vor Schneefall in Deutschland

02.07.2015 | 12:14 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Deutsche Wetterdienst warnte gestern Morgen vor Schneefall und Schneeverwehungen. In Deutschland.

Wer vor Gewittern, starkem Nebel, Eisgl├Ątte oder Schneefall rechtzeitig gewarnt werden will, abonniert am besten die Unwetterwarnungen des ÔÇ×Deutschen WetterdienstesÔÇť (DWD). Diese trudeln dann zuverl├Ąssig jeden Tag, wenn es sein muss auch mehrmals pro Tag, im Mailpostfach ein. Wenn eine Gefahr vorbei ist, dann verschickt der Deutsche Wetterdienst auch wieder die Entwarnung. Ein wirklich praktischer und kostenloser Service, den der Deutsche Wetterdienst da anbietet.

Doch gestern Morgen haben sich viele Abonnenten dieses Newsletters des DWD verwundert die Augen gerieben. Denn sie lasen folgende Entwarnung (oder einen ├Ąhnlichen Text beziehungweise die vorangegangene Warnung):

ÔÇ×AUFHEBUNG der UNWETTERWARNUNG vor STARKEM SCHNEEFALL und SCHNEEVERWEHUNG

f├╝r (hier steht der Ort, f├╝r den man die Unwetterwarnungen abonniert hat)

Die amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und Schneeverwehung, ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch, 01.07.2015 09:29 Uhr, g├╝ltig von Mittwoch, 01.07.2015 12:00 Uhr bis Donnerstag, 02.07.2015 00:00 Uhr, wird am Mittwoch, 01.07.2015 09:36 Uhr, aufgehoben.

DWD / RZ M├╝nchenÔÇť.

Einige Stunden sp├Ąter erhielten die Abonnenten des DWD-Newsletters diese erl├Ąuternde Mail: ÔÇ×Sehr geehrter Abonnent,
infolge eines Tests zur Verbesserung des Warnmanagement-Systems haben Sie heute Morgen versehentlich eine Warnung erhalten, die mit der aktuellen Wetterlage nicht in Einklang steht. Derzeit sind regional nur Hitze- und UV-Warnungen in Deutschland aktiv. Wir bitten das Missverst├Ąndnis zu entschuldigen.
Ihr Team vom DWDÔÇť.

In einem Interview mit dem Bonner General Anzeiger erkl├Ąrte DWD-Sprecher Gerhard Lux den Grund f├╝r die verirrte Warnung: "Wir testen regelm├Ą├čig unser Warnmanagement-System, normalerweise aber im internen Netzwerk. Heute hat sich ein Routingfehler, also ein technisches Problem eingeschlichen, so dass diese internen Test-Mails auch an Teile unseres Mail-Verteilers verschickt wurden."

Auch per Twitter informierte der DWD ├╝ber den lustigen Fauxpas.

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