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Die Kurzmeldungen

01.01.2007 | 07:00 Uhr

Die Kurzmeldungen

Apple verbessert Sicherheit im Web für Panther und Tiger

Apple hat ein Sicherheitsupdate für Mac OS X 10.4.8 sowie 10.4.3 veröffentlicht. Das siebte Update dieses Jahres schließt potentielle Sicherheitslücken von AirPort-Netzwerken, VPN, dem Safari-HTML-Renderer WebKit, PHP, bei PPP-Verbindungen aber auch des Finders sowie des Installationsprogramms von Mac OS X. Das Update gibt's über die Software-Aktualisierung sowohl für Client- als auch Server-Versionen von Mac OS X sowie für PowerPC- als auch für Intel-Macs. Die Größe des Downloads variiert je nach OS-X-Version zwischen 11 und 46 Megabyte.

Im Alleingang: Intel setzt ab 2007 auf schnelleres WLAN

In Macs steckt der neue WLAN-Standard bereits heimlich, ab 2007 aber folgt er in Intel-PCs ganz offiziell. Auf der IEEE Globecom 2006 Expo in San Francisco machte sich Alan Crouch unter Mitbewerbern keine Freunde: Der Direktor von Intels Communications Technology Lab kündigte an, der Hersteller werde in Centrino-Notebooks ab nächstem Jahr eine Vorversion des 802.11n-Standards für drahtlose Netzwerkverbindungen einsetzen. Damit hintergeht der Chip-Hersteller die Bemühungen des EWS (Enhanced Wireless Consortium), sich bis frühestens Ende 2007 auf einen gemeinsamen und verbindlichen WLAN-Standard zu einigen.

Die 26 weiteren Mitglieder des Konsortiums , darunter auch Apple, dürften über den Vorstoß Intels kaum erfreut sein: Denn wenn auch sie bereits im nächsten Jahr konkurrenzfähige WLAN-Produkte anbieten wollen, werden sie Intels Vorbild folgen müssen - und dem der der Hersteller Dell, Linksys, Belkin und D-Link. Die finale 802.11n-Version soll Daten mit bis zu 600 Megabit pro Sekunde übertragen und eine um 50 Prozent höhere Reichweite haben als der aktuelle Standard 802.11g. Bis sie aber fertig ist, verabschiedet das EWC erst einmal vorübergehende Entwürfe. Den ersten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 300 Mbps haben die 27 Unternehmen unter der Leitung von Intel am 20. Januar 2006 beschlossen, einen finalen Entwurf im Mai dann aber nicht angenommen. Ein zweiter Pre-Standard dürfte bald folgen und den Herstellern engere Definitionen vorgeben. Bislang wäre denkbar gewesen, dass der finale 802.11n-Standard nicht mehr zu den Vorversionen abwärtskompatibel sein wird. Allerdings lässt sich nun kaum mehr abschätzen, welche Auswirkungen Intels Vorstoß auf die Zukunft von 802.11n haben wird.

Heiß begehrt: Asustek liefert im November 300.000 Macbooks aus

Die sprichwörtlichen "warmen Semmeln" hat Apple mit dem neuen Macbook Core 2 Duo im Warenregal liegen: Kaum sind sie beim Händler, sind sie auch beim Kunden. Apple Insider berichtet , dass die taiwanesische Commercial Times erfahren haben will, Hersteller Asustek werde bis Ende des Monats 300.000 Stück der Core-2-Duo-Modelle des Consumer-Gerätes an Apple ausgeliefert haben. Berechne man die Stückzahlen der Macbook-Pro-Serie mit ein, so könne Apple im laufenden Quartal mehr als eine Million Notebooks verkaufen. Bereits das vergangene Quartal bescherte Apple mit 986.000 Stück die besten Notebook-Verkaufszeilen in der Unternehmensgeschichte.

Beatles sollen bald in den iTunes Store kommen

Der Streit Apple vs. Apple gehört der Vergangenheit an, der iPod-Hersteller und die Plattenfirma der Beatles sollen bald gemeinsame Sache machen. Wie das US-Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet, sind Verhandlungen Apples mit den Beatles über die Aufnahme des Gesamtkatalogs der Pilzköpfe in den iTunes Store weit gediehen. Apples Download-Service soll sogar die exklusive Quelle für die digitalen Varianten von Seargent Pepper, Revolver, dem weißen und allen anderen Alben der Beatles werden.

Die Musik der Beatles erstmals als Download und womöglich gar exklusiv in dieser Form anbieten zu können, wäre ein Triumph für Apple, meint der Analyst der NPD-Group Ross Rubin. "Steve Jobs hat öffentlich immer wieder seine Bewunderung für die Beatles und deren Musik ausgedrückt. Das ist eine Art von Fan-Beziehung, die zu vielen Möglichkeiten führt." Laut Fortune hätte das Geschäft schon zur Veröffentlichung des Beatles-Albums "Love" – Klassiker neu zusammengestellt – bekannt gegeben werden sollen. Die Verhandlungen über Exklusivrechte und die Höhe der Tantiemen für die Band würden sich noch hinziehen. Zudem sei noch ein Auftritt der Beatles in einem iPod-Werbespot oder gar ein Sondermodell nach Vorbild des U2-iPods im Gespräch. Apple hat wie üblich einen Kommentar über die Spekulationen des Magazins abgelehnt.

Info: Fortune

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