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Die richtige Schärfe

25.07.2009 | 00:00 Uhr

Die richtige Schärfe

Lightroom und andere RAW-Konverter machen es vor: Sie unterscheiden bei der Bildbearbeitung zwischen normaler Schärfung und einer Ausgabeschärfung für den Bilderdruck. In Photoshop wird hingegen (noch) nicht zwischen diesen Schärfungsanwendungen getrennt. Darum nennen wir hier ein paar Regeln zum Schärfen in Photoshop:

JPEGs aus der Kamera sind bereits geschärft, es sei denn, man hat die kamerainterne Schärfung deaktiviert.

RAW-Dateien sind in der Kamera nicht geschärft worden. Bei diesem Dateiformat empfiehlt sich eine moderate Vorschärfung entweder in einem geeigneten RAW-Konverter wie Lightroom oder Aperture oder in Photoshop.

Composings: Will man Bilder bearbeiten, in Composings zusammenführen, Auswahlen und Freisteller erstellen, ist eine Schärfung eher hinderlich, weil man anschließend mit erhöhten Kantenkontrasten zurande kommen muss.

Bildschärfung sollte am besten immer als letzter Arbeitsschritt erfolgen. Im Falle einer Druckausgabe heißt dies: Erst auf die benötigte Bildauflösung und Bildgröße einstellen und dann schärfen.

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