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Diese ARM-Macs kommen: Macbook Pro, Mac Pro

07.11.2020 | 12:00 Uhr | Halyna Kubiv

Dass Apple auf eigene Chips auch bei den Macs umsteigt, ist bekannt. Doch welche Macs sind zuerst dran?

Der erste ARM-Mac ist theoretisch bereits auf dem Markt: Ein Mac Mini mit einem A12Z-Chip heißt bei Apple Developer Transition Kit und soll den Entwicklern helfen, eigene Apps auf die Macs mit Apple Silicon vorzubereiten. Doch welche Macs werden tatsĂ€chlich am kommenden Dienstag als erste ARM-Macs angekĂŒndigt? Bislang herrschte der Konsens, dass Apple mit den Einsteiger-Modellen beginnt und beispielsweise ein Macbook (12 Zoll) wiederbelebt oder das Macbook Air mit eigenem Chip ausstattet und etwas gĂŒnstiger verkauft.

Nun hat " Bloomberg " aus eigenen Quellen erfahren, dass Apple gleich drei Macs mit Apple Silicon bereits produziert: das Macbook Air 13 Zoll und zwei Macbooks Pro mit 13 und 16 Zoll Bildschirmdiagonale. Die kleineren Modelle sind demnach deutlich weiter, was die Produktion angeht, und werden höchstwahrscheinlich auf der kommenden Keynote vorgestellt. Neben dem Umstieg auf neue Prozessoren sind keine Änderungen geplant, das Design bleibt gleich.

"Bloomberg" berichtet, dass die kommenden Apple-Silicon-Macs auf dem A14 basieren werden, der auch in den iPhones 12 und dem iPad Air 4 seine Dienste verrichtet. Interne Tests bei Apple hĂ€tten gezeigt, dass die mobilen Chips die Intel-Prozessoren bei der Stromverwaltung deutlich ĂŒbertreffen, heißt so viel, sie sind stromsparender bei den gleichen Aufgaben, auch die WĂ€rmeentwicklung wird sich wahrscheinlich unterscheiden. Die Grafikkarten werden ebenfalls aus Apples eigener Entwicklung stammen, die Co-Prozessoren fĂŒr Maschinelles Lernen ebenfalls. Es ist bezeichnend, dass Apple gleich sein Profi-Notebook – das Macbook Pro 16 Zoll – auf eigene Prozessoren umstellen wird. Bislang gelten mobile Chips zumindest bei den leistungshungrigen Programmen fĂŒr Bild- oder Video-Bearbeitung weniger geeignet als Desktop-Prozessoren.

Neben den mobilen Macs arbeiten Apples Ingenieure bereits an den Nachfolgern von iMac und Mac Pro. Die neue Variante des Pro-Rechners wird um die HĂ€lfte kleiner sein als der aktuelle Tower-Mac. Momentan ist nicht klar, ob Apple den geschrumpften Mac Pro zusĂ€tzlich zu dem verfĂŒgbaren Rechner anbietet oder ihn als Nachfolger geplant hat.

Laut Bloomberg plane Apple, die Chip-Fertigung fĂŒr alle seine GerĂ€te zu vereinheitlichen, so dass angepasste Varianten von demselben A-Chip in einem Mac Pro und beispielsweise einer Apple Watch eingebaut werden kann.

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