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Diese Filme und Serien zeigt Apple auf der Keynote

19.03.2019 | 12:30 Uhr | Peter Müller

Wann genau die in Apples Auftrag produzierten Shows starten, ist noch nicht bekannt. Die "New York Times" will nun aber wissen, welche schon fertig gedreht sind. Netflix hat kein Interesse, seine Inhalte zu lizenzieren.

Kommende Woche kommt Hollywood nach Cupertino , um mit Apple zusammen den Startschuss zu dessen Videostreamingservice zu geben, der mit Netflix, Hulu und Amazon Prime zu konkurrieren gedenkt. Die New York Times fasst noch einmal ausführlich zusammen, was Apple in den letzten Jahren geplant und auf den Weg gebracht hat und wohin die Reise gehen soll. Zudem nennt die Zeitung, welche Serien man vom Start weg erwarten kann. Da ist zum einen die gemeinsame Arbeit von Resse Witherspoon und Jennifer Anniston, die eine Art von Morgenshow für Apple produzierte, neue Folgen des Reboots von Steven Spielbergs "Amazing Stories", die Mysterey-Serie "Are You Sleeping" mit Octavia Spencer, die Science-Fiction-Serie "For All Mankind" von Ronald D. Moore, ein Thriller mit bisher geheimen Inhalt von M. Night Shyamalan, das Cartoon-Musical "Central Park" und noch einige mehr.

Auf welche Partner sich Apple zudem verlassen kann, ist noch nicht bekannt, aber kaum wird Apple ausschließlich mit eigenen Inhalten aufwarten, sondern auch Inhalte von Dritten lizenzieren. Netflix wird in Apples Streaming-Zeitalter ein Konkurrent sein und kein Partner. Der CEO des Unternehmens Reed Hastings erklärte am Montag , Netflix werde keine Inhalte an Apple lizenzieren und seinen Dienst auch nicht über Apples Angebot abonnieren lassen. Bisher lässt Netflix schon nicht die iOS-App TV seine Inhalte auflisten, der Netflix-Content ist gewissermaßen in der Netflix-App eingesperrt, Abos muss man über die Systeme von Netflix buchen, aus Apples Ökosystem heraus geht das nicht, so werden auch keine Verkaufsprovisionen fällig. Bliebe für Apple nur die radikale Option, Netflix komplett aufzukaufen. Das ist aber extrem unwahrscheinlich, obwohl Apples Barvermögen den Marktwert des Konkurrenten von geschätzten 150 Milliarden US-Dollar immer noch übersteigt.

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